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Assetto Corsa – Unterwegs in den französischen Alpen

Wer in den letzten Jahren und Monaten die Rennspiel-Szene verfolgt hat, wird feststellen, dass während der Entwicklung besagter Titel immer mehr auf Gamepad- Kompatibilität und den Hang zur Einsteigerfreundlichkeit gesetzt wird. Das hat vor allem den Hintergrund, dass aktuelle AAA-Titel selbstverständlich auch mit den Lead-Konsolen Xbox und Playstation kompatibel sein müssen. Vor allem aus Kostengründen und fehlender Anschlussmöglichkeiten ist ein Lenkrad bei einem Konsolenspieler sicherlich nicht die Peripherie der Wahl und somit muss sich ein Rennspiel eben auch angenehm mit dem Gamepad steuern lassen.
| Moritz Janowsky |

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wer in den letzten Jahren und Monaten die Rennspiel-Szene verfolgt hat, wird feststellen, dass während der Entwicklung besagter Titel immer mehr auf Gamepad- Kompatibilität und den Hang zur Einsteigerfreundlichkeit gesetzt wird. Das hat vor allem den Hintergrund, dass aktuelle AAA-Titel selbstverständlich auch mit den Lead-Konsolen Xbox und Playstation kompatibel sein müssen. Vor allem aus Kostengründen und fehlender Anschlussmöglichkeiten ist ein Lenkrad bei einem Konsolenspieler sicherlich nicht die Peripherie der Wahl und somit muss sich ein Rennspiel eben auch angenehm mit dem Gamepad steuern lassen.

Dass es auch anders geht zeigen Titel wie Project C.A.R.S und Assetto Corsa, welche sich beide noch in der Entwicklung befinden. Während Project C.A.R.S momentan nicht zum testen zu Verfügung steht und interessierte Piloten noch bis zum Release im November warten müssen, ist zuletzt genannter Titel über Steam für einen Kaufpreis 34,99€ zu erwerben und im Early-Access-Programm zu testen.

In beiden Fällen setzt man auf gehobene Grafikqualität und besonderen Realismus um etwaige Genre-Konkurrenten die virtuellen Rückleuchten zu zeigen. Während wir über Projekt C.A.R.S in Ermangelung einer virtuellen Kopie kein Urteil fällen können, setzt Assetto Corsa in Sachen Fahrphysik, Handling und Realismus eigene Maßstäbe. Entwickler Kunos Simulazioni aus Italien zeigt trotz der geringen Größe, der Konkurrenz wie es gemacht wird und kann für Titel wie Race Driver Grid oder Need for Speed nur ein müdes lächeln übrig haben. Uns ist allerdings bewusst, dass genannte Titel sicherlich einen anderen Anspruch haben.

Zur Steuerung können wir berichten, dass von einem Kauf abzuraten ist, sollte kein Lenkrad zur Steuerung zur Verfügung stehen. Diese Schwäche, die eigentlich keine ist, kann Assetto Corsa sich in jedem Fall erlauben und macht es in unseren Augen und sicherlich auch in den Augen vieler Genre-Verfechter nur noch sympathischer. Endlich mal ein Rennspiel, dass die Gamepad- und Konsolenspieler auf ihre Plätze zurück verwaist. Wenn ihr uns schon die Shooter-Szene versaut, die Renn-Simulationen geben wir nicht Kampflos auf und dafür steht Assetto Corsa, unserer Meinung nach in besonderem Maße. Das musste an dieser Stelle einfach mal erwähnt werden.

Wir haben und selbstverständlich für euch hinter ein Lenkrad geschwungen, genauer gesagt hinter das Lenkrad eines KTM Xbow, und die 300 Audi-PS durch die Französischen Alpen getrieben. Im unterstehenden Video befahren wir den Col de Joux Plane in einer Höhe von 1712 Meter. Besagter Kurs ist allerdings eine Mod, bekannt aus dem Urvater der Rally-Spiele „Richard Bourns Rally”. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuschauen und freuen uns natürlich über konstruktive Kritik.

Downloadlink zur Mod „Joux Plane“

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