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Razer Bungee im Test: Sinnvolle Erweiterung oder rausgeschmissenes Geld?

In Erweiterung zu unserem Test zur Sensei RAW-Gamingmaus haben wir eine weitere Peripherie auf unserem Teststand. Primäre Frage sollte jedoch sein, was ist ein „Maus- Bungee“ überhaupt und kann man das essen?
| Moritz Janowsky |

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

In Erweiterung zu unserem Test zur Sensei RAW-Gamingmaus haben wir eine weitere Peripherie auf unserem Teststand. Primäre Frage sollte jedoch sein, was ist ein „Maus- Bungee“ überhaupt und kann man das essen?

Um die letzte Frage direkt zu beantworten, nein zum Verzehr ist das besagte Produkt nicht geeignet. Was es allerdings sehr gut kann, ist das Kabel eurer Maus zu führen. Auf den ersten Blick, gibt es durchaus sinnvollere Anschaffungen. Wer allerdings eine Gaming-Maus sein eigen nennt, der wird auch die Nachteile eines “gesleevten” Kabels kennen. Nach dem auspacken bilden sich unschöne Knicke im Kabel, hervorgerufen durch das Aufwickeln in der Verpackung. Durch diese Knicke bleibt ein Kabel gerne mal an der Schreibtischkannte hängen und bei der Benutzung eines Mauspads verursacht die Nylonumwicklung unschöne Geräusche während der Reibung. Um diesen Problemen entgegen zu wirken, schafft man sich einen „Maus-Bungee“ an.

Das besagte Modell von Razer, für welches wir uns entschieden haben, überzeugt durch ordentliche Verarbeitung und ein schlichtes aber stillvolles Design, welches sich in die meisten Setups einfügen sollte. Vergleichbare Modelle z.B. von Roccat, integrieren zwar einen USB-Hub, machen aber auch keinen Hehl daraus, wessen Name auf der Verpackung gestanden hat.

Die eigentliche Funktion übernimmt beim Razer „Bungee“ ein, aus Drahtspiralen bestehender Arm, welcher bei Benutzung einen konstanten Druck auf eurer Mauskabel bzw. auf die Bewegungen eurer Maus ausübt. An das dabei entstehende, Bedienungsgefühl muss man sich erst gewöhnen. Nach kurzer Eingewöhnung, konnte letzteres voll und ganz überzeugen. Vor allem beim Spielen von schnellen Ego-Shootern zeigt das Bungee wo seine Stärken liegen.

Den sicheren Stand übernimmt dabei ein Fuß, versehen mit einer Haftmasse, welche nach dem Lösen, mittels Wasser gereinigt werden kann. Somit kann der Maus-Ständer mehrfach verwendet werden. Etwas überrascht hat und uns der für Razer untypischen Verpackungsinhalt. Neben dem Bungee findet sich nichts, nichtmal eine Bedienungsanleitung. Für einen Preis von ca. 15€, darf man unserer Meinung nach, aber auch nicht viel mehr erwarten.

Abschließend hinterlässt das Bungee einen positiven Eindruck. Es handelt sich sicherlich nicht um das primäre Peripherie-Objekt, welches keinem Setup fehlen darf, aber wenn man bereits eine nicht unerhebliche Menge in Maus, Tastatur und Headset etc. investiert hat, können weitere 15€ eine sinnvolle Erweiterung darstellen. Wir können also eine Kaufempfehlung für Käufer, die eine Kirsche auf der Sahne ihres Setups suchen aussprechen. Wer sich allerdings zwischen einer hochwertigen Maus und einem Kompromiss aus einem Bungee und einer weniger guten Maus entscheiden muss, dem würden wir in jedem Fall den Schritt zur hochwertigen Maus empfehlen.

Für weitere Impressionen und Bilder empfehlen wir unser nachfolgendes Unboxing- Video. Wie immer freuen wir uns über konstruktive Kritik.

 

Razer Mouse Bungee Kabelhalterung

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