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Titanfall Beta-Check

Man nehme ein Prise Call of Duty, füge einen Teil Mirror’s Edge hinzu und runde das ganze mit einem Schuss […]
| Moritz Janowsky |

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Man nehme ein Prise Call of Duty, füge einen Teil Mirror’s Edge hinzu und runde das ganze mit einem Schuss MechWarrior ab. Genau das haben die zuständigen Entwickler bei Respwan Entertainment gemacht und heraus kam ein Shooter der etwas anderen Art. Die Rede ist von Titanfall, welches sich momentan in der (offenen) Beta-Phase befindet. Wir haben uns das Spektakel für euch angeschaut.

 Da kommt Großes auf uns zu

Wem bekannt ist, dass ein großer Bestandteil der Mitarbeiter von Respawn Entertainment ehemals bei Infinite Ward, (bekannt für z.B. die „Modern Warfare“-Serie) unter Vertrag stand, wird sich direkt heimisch fühlen. Aufmachung, Inszenierung und absehbare Langzeitmotivation in Form von Herausforderungen und Waffen-Upgrades erinnern sehr an den Genre-Konkurrenten Call of Duty. Den Unterschied macht allerdings das deutlich schnellere Gameplay und das Zutun von vergleichsweise riesigen Kampfrobotern, Titanen genannt. Diese reichen allerdings nicht an die Größe vergangener Zeiten heran. Wer sich noch an die glorreichen Tage eines MechWarrior erinnert, wird dies bestätigen können.

Titanfall setzt hierbei auf die bewerte Source-Engine, welche z.B. in Genre-Größen wie Counter Strike: Global Offensive und Portal 2 werkelt. Ein solides Gunplay sollte somit gegeben sein, ebenso wie ein performantes Spielerlebnis, auch auf Plattformen, welche sich nicht als High-End bezeichnen können. Titanfall wird neben dem PC, übrigens auch noch für die Xbox One und die Xbox 360 erscheinen.

Was nähere Erläuterungen erfahren sollte, ist das Spielprinzip. In diversen Spielmodi bekämpfen sich zwei, in der Zukunft angesiedelte Fraktionen. Ihr übernehmt dabei die Rolle eines sog. Piloten, welcher u.a. mit einem Jet-Pack ausgestattet ist um das Laufen an Wänden und Sprünge von Dach zu Dach möglich zu machen. Nach einiger Zeit auf dem Schlachtfeld, ist es euch möglich euren persönlichen Titanen herbei zu beordern, welcher mittels Luftpost umgehend zur Verfügung steht. Nun habt ihr die Wahl. Ihr könnt entweder selbst das Steuer übernehmen, oder euer Titan fungiert im Automatik-Modus als übergroßer Bodyguard. In beiden Fällen ist allerdings Vorsicht geboten und eine überraschend taktische Vorgehensweise ist erforderlich, denn Titanen halten in der Regel weniger aus, als sie den Anschein erwecken. Dieser Umstand kommt vor allem dem Spielmodus „Last Titan Standing“ zugute und lässt die Stahlkolosse im allgemeinen Spielgeschehen nicht übermächtig erscheinen. Mit diversen Tricks ist es einem Spieler, welcher zu Fuß unterwegs ist, durch aus möglich den Titanen eines Gegners zu zerstören.

Was uns besonders überzeugt hat, ist allerdings das besagte Fortbewegen mit dem Piloten selbst. Vergleiche mit Titeln wie Mirror’s Edge sind hier durchaus angebracht und machen das Spielgeschehen sehr schnelle und oft unübersichtlich. Hier ist auch für Veteranen an Maus und Tastatur ein wenig Übung erforderlich. Unterstütz, werden beide Teams, durch die KI gesteuerte Bodentruppen, Minions genannt. Da maximal 6 Spieler einem Team beitreten können, steigert dies das „Schlachtfeld-Gefühl“, auf den bisweilen sehr großen Karten.

Als Fazit zur Beta und als Ausblick auf die kommende Vollversion, verspricht Titanfall endlich mal wieder frischen Wind in die inzwischen sehr betagte und angestaubte Shooter-Szene zu bringen. Wir sind gespannt auf den Release am 13. März 2014 und verweisen bis dahin auf nachfolgende Videos aus der Beta. Wir wünschen euch wie immer viel Spaß beim anschauen und würden uns über allgemeines Feedback freuen.

http://www.respawn.com/
http://www.titanfall.com/de

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