Wissenschaft und Technik

Abzocke!

Wer kennt das nicht, wenn der Drucker plötzlich seinen Dienst verweigert und man das Gefühl hat, dass er eigentlich noch […]
| Robin Thier |

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Robin Thier

Wer kennt das nicht, wenn der Drucker plötzlich seinen Dienst verweigert und man das Gefühl hat, dass er eigentlich noch nicht kaputt sein kann? Richtig gedacht, denn der Drucker SOLL kaputt gehen.

Wer kennt das nicht, nachdem man einen Druckauftrag abgeschickt hat, blinkt ein nettes Fenster auf, welches einen freundlich darauf hinweist, dass die Druckerpatrone leer sei, man jedoch auf dem untenstehenden Link ganz einfach eine neue Patrone kaufen kann.  “Nein”, denke ich mir, als ich die Preise sehe, das geht auch billiger, indem ich die Patrone einfach von einem Tintenfachmann auffüllen lasse.
Von diesem erfahre ich jedoch schnell, dass er die Patrone durchaus auffüllen kann, an der Patrone aber ein Chip ist, welcher misst, wie oft aus der Patrone schon gedruckt wurde, und bei zu vielen Druckaufträgen einfach “leer” anzeigt, obwohl sie noch voll ist. Daher würde es wenig nützen die Patrone aufzufüllen.
Okay, denke ich mir, so macht HP halt Geld, und bestelle mir also eine neue Patrone. 2 Werktage später bin ich glücklicher Besitzer einer neuen Patrone, jedoch merke ich als ich wieder zu hause bin, dass die Patrone nur halb so groß ist, wie die alte. Verzweifelt fahre ich zum wiederholten Mal zu dem Tintenfachmann, damit dieser mir die Patronen wechselt.

Nach 10 Minuten Recherche im Internet weiß dieser nun: Meine alte Patrone wird nicht mehr angeboten, sie wurde durch die kleinere Patrone ersetzt, welche komischerweise genau so teuer ist wie die große. Komisch, hat man die Tinte komprimiert? Da er sich jedoch nicht sicher ist, ob die neue Patrone wirklich passt, soll ich nochmal mit dem Drucker im Laden erscheinen, damit er die neue Patrone selber einsetzen kann, da sonst die Garantie nicht gilt.

Leider ist mein Drucker nicht nur ein einfacher Drucker, sondern ein riesiges Teil mit Scanner, CD-Drucker und vielen weiteren unnötigen Extras….
Doch mit meiner Erfahrung hatte ich noch Glück im Unglück, bei manchen Druckern gibt es sogar einen Chip, welcher die Anzahl der gedruckten Seiten misst und wenn diese Anzahl einen bestimmten Wert übersteigt, druckt der Drucker einfach nicht mehr weiter.
Dies nennt man “geplante Obsoleszenz”, also dass die Geräte so konstruiert sind, dass sie nach einer bestimmten Zeit einfach kaputt gehen. Dies gibt es in vielen Bereichen, von Glühbirnen bis Nylonstrümpfe.

Hier noch eine Seite, die sich auch mit dem Thema “Drucker und ihre Probleme” auseinandersetzt.

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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