Gesellschaft und Lifestyle

Drei Jahre nach der Katastrophe

Wer in den letzten Tagen in größeren Städten unterwegs war, der stieß vielleicht auf einige Demonstationen, die allesamt den gleichen Inhalt hatten: Anti-Atomkraft. Grund dafür war der dritte Jahrestag des Super-GAU in Fukushima, der seinen Anfang am 11. März 2011 nahm.
| Robin Thier |

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Robin Thier

Wer in den letzten Tagen in größeren Städten unterwegs war, der stieß vielleicht auf einige Demonstrationen, die allesamt den gleichen Inhalt hatten: Anti-Atomkraft. Grund dafür war der dritte Jahrestag des Super-GAUs in Fukushima, der seinen Anfang am 11. März 2011 nahm.

Es kracht und donnert, ein halbkreisförmiges Gebilde in der Mitte des Platzes, das ein Atomkraftwerk darstellen soll, beginnt zu rauchen in mit einem Mal sinken etwa 30 Personen unter den Schaulustigen zu Boden. Ein Mann mit einer Gasmaske und einem weißen Schutzanzug beginnt ihre Umrisse mit Kreide auf den Boden zu zeichnen und deckt sie dann mit weißen Planen zu, während das Rattern eines Geigerzählers immer lauter wird. Dieses Schauspiel ereignete sich in vielen Städten Deutschlands, so auch in Münster. Mit den Aktionen sollte an die Opfer des Super-GAU in Fukushima erinnert werden. Zugleich forderte Greenpeace als Initiator der Aktion auch einen Atom-Austritt Deutschlands bis zum Jahr 2015.

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Die Anti-Atomkraft-Demo in Münster am 11.3.2014

Realistisch umzusetzen ist diese Forderung nicht, doch es wurde mit diesen Aktionen erfolreich dazu angeregt, sich die Gefahr durch Atomkatastrophen noch einmal vor Augen zu führen. Zu diesem Zweck wurden auch Flyer verteilt, welche genaue Anweisungen enthalten, wie sich im Falle eines solchen super GAUs (größter anzunehmender Unfall) zu verhalten sei.

Hier das pdf des Flyers.

Mit Videos und Demonstrationen versucht Greenpeace auf die Situation aufmerksam zu machen.

 

Nun die Frage an euch: Wie sinnvoll oder realistisch wäre ein Atomausstieg Deutschlands und das auch noch bis 2015? Schreibt es in die Kommentare.

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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