Marie Gstalter

Reportage

Spenden im Selbstversuch: World Vision – ein Interview

Jeder kennt die folgende Situation: man schlendert durch eine beliebige Fußgängerzone und wird aus mehreren Metern Entfernung schon verheißungsvoll angelächelt. Ein kurzer Moment genügt, um festzustellen, dass die Person die vor einem steht, besagtes Lächeln nicht aus reiner Nächstenliebe aufgesetzt hat, sondern einen Hintergedanken verfolgt. Kurz gesagt, es soll einem irgendetwas angedreht werden. Passieren diese Begegnungen öfter, gewöhnt man sich schnell eine Abwehrhaltung gegenüber diesen Personen an und schüttelt, ohne stehen zu bleiben und mit einem genervten Gesichtsausdruck, den Kopf. Selbst ein „Nein danke!“, gewöhnt man sich irgendwann ab, ohne zu wissen, mit welchem Anliegen man in diesem Moment überhaupt konfrontiert wird. Manchmal lohnt es sich jedoch einen kurzen Moment inne zu halten und einer möglichen Chance etwas Gutes zu tun, ihren Lauf zu lassen.

Moritz Janowsky |
Moussa Hakal

Bildung und Karriere / Studium

Rock your Life! – Don’t call it Nachhilfe!

Da war zum Beispiel die Sache mit dem Pinguin-Spiel…ich denke, das muss ich kurz erklären: Das Pinguin-Spiel funktioniert ähnlich wie „die Reise nach Jerusalem, aber die Stühle stehen im gesamten Raum verteilt und ein Spieler muss versuchen, den einzigen leeren Stuhl zu ergattern, während die anderen durch ständiges Wechseln der Stühle versuchen, genau das zu verhindern. Es war das erste Seminar von „Rock Your Life“ und wir spielten dieses Spiel mit etwa 40 Leuten zusammen in einem Raum im Franz-Hitze-Haus. Es war laut, es war chaotisch, kurz: Wir hatten jede Menge Spaß. Zumindest bis zu dem Moment, in dem plötzlich ein älterer, gut gekleideter Mann im Raum stand uns fragte, ob man nicht etwas leiser spielen könnte.

Charlotte Post |
Ein Aufruf, bei seitenwaelzer mitzumachen

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