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And the Winner is: Die Oscargewinner 2015

Die Spannung war groß und die Kandidaten heiß. Letzte Nacht wurde der begehrte Filmpreis in Hollywood zum 87. Mal vergeben. […]
| Robin Thier |

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Die Spannung war groß und die Kandidaten heiß. Letzte Nacht wurde der begehrte Filmpreis in Hollywood zum 87. Mal vergeben. Die großen Abräumer waren dieses Jahr „The Grand Budapest Hotel“ und „Birdman“ mit jeweils 4 Oscars, wobei letzterer als großer Gewinner in der Kategorie “Bester Film” dasteht.

Die Academy Awards, (Oscar ist lediglich der Name des Mannes auf der Trophäe), sorgten im Vorfeld bereits für rege Diskussionen, als mit „Birdman“ und „The Grand Budapest Hotel“ zwei Filme in die Kinos kamen, die nicht so recht in das übliche Oscar-Schema passten. Doch nun ist die Bombe geplatzt und die Gewinner der verschiedenen Kategorien stehen fest.

Bester Film:

Und hier ist er, der beste Film des vergangenen Jahres und er heißt, wie nicht anders zu erwarten „Birdman – oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit“. Sind wir ehrlich: Irgendwie haben wir es gewusst, dass zum ersten Mal seit über 15 Jahren wieder eine Komödie den Oscar für den besten Film erhalten würde, oder?

Beste Regie:

Zurecht konnte Alejandro Gonzàles Iñárritu diesen Preis abstauben, denn „Birdman“ ist mit Sicherheit sein Meisterwerk und diese Ehrung absolut wert. Hier übrigens unsere Kritik zu Birdman.

Bester Hauptdarsteller:

Eddie Redmayne für Die Entdeckung der Unendlichkeit

Beste Hauptdarstellerin:

Julianne Moore für Still Alice – Mein Leben ohne Gestern.

 

Bester Nebendarsteller:

J.K. Simmons für Whiplash hat diesen Oscar verdient gewonnen, auch, wenn mein heimlicher Favorit Edward Nortons Auftritt in Birdman gewesen wäre. Aber was soll‘s, die Rollen waren sich doch recht ähnlich.

Beste Nebendarstellerin:

Patricia Arquette in Boyhood

 

Bestes Originaldrehbuch:

„Birdman“, dieser Name fällt oft in dem Artikel, doch unter uns gesagt hatte ich befürchtet, dass ich ihn noch deutlich häufiger hätte schreiben müssen – wäre auch nicht verkehrt gewesen übrigens.

 

Bestes adaptiertes Drehbuch:

Graham Moore für The Imitation Game

 

Bester Animationsfilm:

Baymax. Ich habe den Film nicht gesehen, aber hätte jetzt spontan gesagt, dass die Animation und der Look von „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ mit besser gefällt. Vielleicht sollte ich Baymax mal nachholen.

Bester fremdsprachiger Film:

Ida von Pawel Pawlikowski

Allein, wenn man den Trailer sieht, stellt man fest, wie unglaublich dieser Film aussieht. Was hier an Kamera und Charakterporträt geschaffen wird ist toll und obgleich ich den Film nur in Ausschnitten kenne einen Oscar wert. Steht auf der Liste.

Bester Dokumentarfilm:

Citizenfour

 

Bestes Kostümdesign

Milena Canonero für Grand Budapest Hotel

Interessant, dass hier weder ein Sci-fi-Film wie „Guardians of the Galaxy“, noch ein Historiendrama abräumten. Aber bei der bunten und verspielten Aufmachung von „The Grand Budapest Hotel“ wurden wohl auch die Mitglieder der Academy schwach.

Bester Schnitt:

Tom Cross für Whiplash

Noch ein Titel, den ihr hier des Öfteren lesen dürft. Wer die Sache mit dem Ton oder dem Schnitt nicht glaubt, der schaue sich einmal den Trailer an. DAS nenne ich einen tollen Schnitt!

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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