Wissenschaft und Technik

CeBit 2014 | Bilder & Eindrücke

Wie jedes Jahr im März, stand auch für uns die CeBit als eine der größten Technik und Kommunikationsmessen auf dem Programm. Wir waren selbstverständlich für euch vor Ort und haben uns umgesehen. Mit einem positiven Gesamteindruck, zurück aus Hannover können wir euch mit frischen Bildern und Eindrücken versorgen.
| Moritz Janowsky |

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Moritz Janowsky

Wie jedes Jahr im März, stand in diesem für uns die CeBit als eine der größten Technik und Kommunikationsmessen auf dem Programm. Wir waren selbstverständlich für euch vor Ort und haben uns umgesehen. Mit einem positiven Gesamteindruck, zurück aus Hannover können wir euch mit frischen Bildern und Eindrücken versorgen.

Interessant war auch dieses Jahr die absurde Vielfalt der ausstellenden Unternehmen. Die vornehmlich aus Asien stammenden Unternehmen, präsentierten vieles, vor allem viel bekanntes. Über Kopfhörer die der „Beats by Dr. Dre“-Produktlinie gefährlich ähnelten, über „HiPhones“ bis hin zu simplen Smartphone-Schutzhüllen bot die fernöstliche Konkurrenz alles an was den europäischen Markt erreichen könnte. Überraschenderweise fand man durchaus alles dieser Produktkategorien an ein und dem selben Stand, Produktvielfalt verschiedenster Art, war hier offensichtlich das Stichwort. Besonders amüsiert haben wir uns über die ausgeprägte Kreativität bei der Namensgebung des eigenen Unternehmens. „Connect“ wird zu „Comnect“, „TP-Link“ wird zu   „TB-Link“, wobei wir nur einige von zahlreichen Beispielen nennen können.

Besonders gefreut, habe ich mich über die Möglichkeit, endlich mal eine „Oculus Rift“ in Händen halten zu können bzw. sie auf dem Kopf tragen zu dürfen. Der Online-Verlag „Heise“ bot am eigenen Stand eine virtuelle Achterbahnfahrt mit Hilfe der VR-Brille an. Bei mir blieb ein positiver Eindruck zurück, welcher allerdings durch das sehr gering auflösende Display erheblich geschmälert wurde. Um ein Gefühl von dem angesprochenen Qualitätserlebnis zu erhalten, empfehle ich euch auf Youtube ein beliebiges Video mit einer Auflösung von 144p an zuschauen. Die Virtualisierung im eigentlichen Sinne, hat mich hingegen positiv überrascht. Die  Blicksteuerung per Kopfdrehung funktionierte tadellos und nach der, zugegeben sehr kurzen Fahrt, stellten sich bei mit wieder erwarten keine Anzeichen der sog. Motion-Sickness ein.

Ein weiters Highlight war sicherlich der Ausstellungsbereich der Volkswagen-Gruppe. Neben einem Porsche Panamera Hybrid, bei dem eine Sitzprobe natürlich unerlässlich war, wurde auch das futuristisch aussehende „1-Liter-Auto“ der X1 vorgestellt. Aufgrund seines Prototypen-Status durfte hier allerdings nicht mal eine Tür geöffnet werden. Doch dass es nicht immer teuer und sportlich sein muss, bewies uns der VW e-up!. Er überzeugte mit guter Verarbeitung und modernem, eleganten Design. Ein komplett in weiß gestaltetes Interieur sieht man nun wirklich nicht alle Tag!

Das Ausnahmen die Regel bestätigen, bewies ein wirklich Interessantes Produkt, welches wir zwischen zuvor angesprochenen ominösen Produkten von fernöstlichen Vertretern fanden. Ein vollkommen durchsichtiges Display, welches bei Bedarf und außer Funktion die Blick auf das, was sich dahinter befindet frei gibt. Eingeschaltet bzw. in Funktion ist dies bei einer eine entsprechenden Bildwahl aber überhaupt nicht zu bemerken. Ich fühlte mich direkt an Visionen aus Star Wars und Startrek erinnert. An dieser Stelle möchte ich auf das nachfolgende Video aufmerksam machen, welches die hier angesprochenen Themen zu großen Teilen umfassen  sollte.

Obwohl das ausgegebene Motto der diesjährigen CeBIT sicherlich ein anderes war, stand die Messe doch ganz im Zeichen des 3D-Druckers. An vielen Ständen waren diverse Geräte von verschiedenen Herstellern  aufgebaut und konnten ihr können beweisen. Eines hatten sich allerdings alle gemein, sie arbeiteten sehr, sehr langsam. Für das „Drucken“ eines fingergroßen Spielzeugautos benötigte ein Vertreter schätzungsweise mehrere Stunden. Sicherlich eine sehr interessante Innovation, aber bei diesem Tempo und bei den aufgerufenen Preisen, sicherlich noch nicht in dem Maße alltagstauglich wie sein Vorgänger, welcher seinen Dienst nur in zwei Dimension verrichtet.
Mit diesen Eindrücken verabschiedeten wir uns von der CeBIT 2014 und hoffen euer Interesse geweckt zu haben. Sollte dies der Fall sein, lohnt sich auf jeden Fall einen Blick auf das bereits angesprochene, unten stehende Video zu werfen. Wir freuen uns natürlich wie immer über konstruktive Kritik bzw. Feedback.

 

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Quellen: http://www.oculusvr.com/
Video- und Bildmaterial: Moritz Janowsky

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