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Von Untoten und Zauberern – zum Tod von Sir Christopher Lee

Nach Berichten des „Guardian“ und „Telegraph“ verstarb der britische Schauspieler Sir Christopher Lee bereits am Sonntag, dem 07.06.2015. Vor seinem Tod sei Lee im Alter von 93 Jahren, mit Atem- und Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Sprecherin Lees gab vorerst keine weiteren Informationen.

Bekannt wurde der Brite bereits in den schwarzweiß-Klassikern, wie durch seine Rolle als „Dracula“ im gleichnamigen Film von 1958. Den Fürsten der Finsternis verkörperte er noch weitere sieben Male in seiner Laufbahn und wurde so als „Kronprinz des Schreckens“ bekannt. Viele weitere „Bösewichte“ reihen sich in seine Laufbahn als Schauspieler, unter anderem als Bond Gegenspieler in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ oder dem uns nur allzu bekannten „Saruman“ in der „ Herr der Ringe“-Trilogie, oder in „Star Wars“, mit denen er sich in die Herzen und Köpfe der jüngeren Generationen spielte.

Der Werdegang von Christopher Frank Carandini Lee, geboren am 27. Mai 1922 in London, umfasste zuletzt mehr als 280 Filmrollen, eine beachtliche Liste, die er sogar in hohem Alter noch fortsetzte. Zuletzt war er im letzten Jahr im dritten Teil von „Der Hobbit“ zu sehen (er war der einzige der Crew des Herrn der Ringe, welcher J.R.R. Tolkien selbst begegnet war). Aber auch außerhalb von Film und Fernsehen engagierte er sich im künstlerischen Bereich, als Opernsänger und nahm sogar vier Metal-Alben auf.

Der 93-Jährige, der 2009 von der Queen in den Status eines „Knight Bachelor“ erhoben wurde, hinterlässt eine beeindruckende Karriere, einen bleibenden Eindruck bei vielen Menschen und viele traurige Fans. Denn auch wenn die jüngere Generation in am ehesten als weißen Magier und niederträchtigen Laserschwert-Schwinger kennt, so sind alle seine Rollen ein Stück weit einzigartig. Ein großartiger Schauspieler, der eine große Lücke hinterlies.

 

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Christopher Woiczyk

Nach 2 Jahren Studium und Crashkurs Leben nun als IT-Azubi in Köln unterwegs.

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