Buchkritik / Kultur und Lifestyle

Charles Dickens: Die innere Waise

| Robin Thier |

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Heute ist der zweihundertste Geburtstag von einem der größten englischen Schriftsteller: Charles Dickens. Herzlichen Glückwunsch.
Hier möchten wir euch einen kurzen Überblick über seine Person und seine fantastischen Werke geben.

Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812  in England geboren. Er war das zweite von acht Kindern. Durch die knappen Finanzen der Familie musste Charles, getrennt von seinen Eltern, in einer Lagerhallte arbeiten. Die Erfahrungen aus dieser Zeit inspirierten ihn unter anderem zu David Copperfield. Charles Dickens hinterließ zehn Kinder.

Erste Bekanntheit als Schriftsteller erlangte Dickens mit seiner Monatsserie Pickwick Papers. Hier zu lesen. Mit dieser Geschichte und einigen Fortsetzungsromanen in Zeitungen erlangte er große Aufmerksamkeit, war sein Schreibstil sowohl kritisch, als auch humorvoll.

1838 erschien Oliver Twist, ebenfalls eines der bedeutendsten Werke englischer Literatur. Dieses Werk beinhaltet, wie einige andere auch, die Geschichte eines Waisenkindes. Dickens soll einmal gesagt haben, dass er sich durch die geringe Zuneigung seiner Eltern stets wie eine Waise gefühlt habe und viel Zeit mit den Straßenjungen verbrachte. Einige dieser Erinnerungen finden sich in Oliver Twist wieder. Hier könnt ihr die gesamte Geschichte lesen.
1843 veröffentlichte Dickens Eine Weihnachtsgeschichte, in der eine phantastische Handlung mit einem moralischen Zweck verknüpft wird.

Später erschienen die Geschichte Eine Geschichte aus zwei Städten, die hier gelesen werden kann, sowie das, von Fans als beste Dickens-Geschichte angesehene, Werk: Große Erwartungen.
Am 9. Juni 1870 starb Charles Dickens aufgrund eines Schlaganfalls und wurde am14. Juni in der Westminster Abbey beigesetzt.

Dickens ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der englischen Literatur. Bereits zwischen 1857 und 1892 verkaufte allein die Verlagshandlung Chapman & Hall (London) 700.000 Exemplare seiner Werke.

Mit 53 Verfilmungen seiner wenigen Werke kann er ebenfalls einen Rekord verbuchen. Hervorzuheben wäre hier die Neuverfilmung von Oliver Twist, die sehr nahe an das Romangeschehen angelehnt ist.

All diese Geschichten sind sehr zu empfehlen, da sie nicht nur Thematisch noch modern sind, sondern es auch Spaß macht in die faszinierend beschreibende Sprache von Dickens einzutauchen.

 Quellen:
Wikipedia, Spiegel online, Zeit online, Dickens Gesellschaft

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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