Kino & Serie

Fast & Furious 7 – Kommentar

Wer Lust auf Action, schnelle Autos und coole Sprüche in Form von bewegten Bildern hat, der kommt an den Fast & Furious-Filmen eigentlich nicht vorbei. Seit etwa 12 Jahren kämpfen sich Vin Diesel und Kollegen über die Kinoleinwände und können sich über mangelnde Zuschauerzahlen nicht beschweren. Der letzte Teil der Serie war jedoch bis zur Veröffentlichung vom Tod des Schauspielers Paul Walker überschattet, welcher im November 2013 bei einem Autounfall verstarb. Nichtsdestoweniger haben wir uns mal wieder für euch ins Kino begeben und möchten nun mit euch herausfinden, ob sich ein Kinobesuch lohnt.
| Moritz Janowsky |

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

©Furious 7 | Universal Pictures

Wer Lust auf Action, schnelle Autos und coole Sprüche in Form von bewegten Bildern hat, der kommt an den Fast & Furious-Filmen eigentlich nicht vorbei. Seit etwa 12 Jahren kämpfen sich Vin Diesel und Kollegen über die Kinoleinwände und können sich über mangelnde Zuschauerzahlen nicht beschweren. Der letzte Teil der Serie war jedoch bis zur Veröffentlichung vom Tod des Schauspielers Paul Walker überschattet, welcher im November 2013 bei einem Autounfall verstarb. Nichtsdestoweniger haben wir uns mal wieder für euch ins Kino begeben und möchten nun mit euch herausfinden, ob sich ein Kinobesuch lohnt.

Zu Beginn möchte ich jedoch bemerken, dass es sich hierbei nicht um eine Kinokritik im herkömmlichen Sinne handelt, sondern viel mehr um einen Kommentar, in dem ich meiner Eindrücke schildere. Warum dieser Artikel nicht das Prädikat „Kinokritik“ tragen sollte, hat einen simplen Grund. Meiner Meinung nach ist Fast & Furious 7 von mir nicht objektiv zu bewerten, ohne ihn in der Luft zu zerreißen. Aus diesem Grund wähle ich an dieser Stelle eine etwas andere Herangehensweise.

Mein Favorit aus der Langen Reihe der Fast & Furious-Filme war bis jetzt immer der dritte Teil der Serie, The Fast And The Furious: Tokio Drift. Aus diesem Grund war die Vorfreude auf den aktuellen siebten Teil entsprechend groß, denn dieser schließt mit seiner Handlung direkt an den besagten dritten Teil an. Ein kleine, ganze leise Hoffnung von mir war, dass man sich ein wenig an diesem orientiert und statt kompromisslosem Actionkino wieder den Focus auf die Essenz der Serie legt, schnelle Autos und ihre Fahrer statt halbstündige Schlägereien zwischen Muskelmännern, welche zuvor mit ihrem Auto von einer Klippe gestürzt sind. Diese Hoffnung nahmen mir jedoch schon die ersten Trailer. Der beste Teil des Filmes waren für mich dementsprechend die 30-60 Sekunden, in denen ein Rückblick aus „Tokyo Drift“ stattgefunden hat und in denen Lucas Black als Sean Boswell eine kurze Rückkehr auf die Leinwand gefeiert hat.

Der Rest des Filmes war, wie zu erwarten, erbarmungslose Aktion der übertriebenen Sorte. Wie zuvor beschrieben stürzten natürlich Autos von Klippen und dieses Mal auch von Hochhaus zu Hochhaus, und natürlich haben sich Vin Diesel, Dwayne Johnson und Jason Statham in üblicher Manier die Hand gereicht. Diese übertriebenen Actionorgien lassen betont dramatische bzw. traurige Szenen extrem unglaubwürdig wirken.

Wer sollte sich nun also in Kino bewegen und Fast & Furious 7 anschauen? Zuschauer die bereits den sechsten Ableger gesehen und für gut befunden haben, können sich beruhigt auch dieses Mal in die Schlange vor der Kinokasse stellen. Wer jedoch auf pure Renn-Action bzw. ein „Fast & Furios-Back to the Roots“ hofft, kann sich den Besuch mit gutem Gewissen sparen.

 


Titelbild: https://i.ytimg.com/vi/yISKeT6sDOg/maxresdefault.jpg

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Moritz Janowsky

Studiert Film an der FH-Dortmund, wird im Team auch gerne als "Podcastonkel" bezeichnet und knipst ab und zu ein paar bunte Bilder.

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