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#AlleFürsKlima: Globaler Streik am 20. September

Auf den Sozialen Medien liest man es mittlerweile überall, tausende haben ihre Profilbilder mit dem grünen Rahmen versehen: #AlleFürsKlima - Klimaschutz JETZT. Wir informieren über die Kampagne und helfen dir, dich für unser Klima einzusetzen.
| Tamara Ossege-Fischer |

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Unscharfer Hintergund, Sticker der Extinction Rebellion im Vordergrund.Markus Spiske | Unsplash

Auf den Sozialen Medien liest man es mittlerweile überall, Tausende haben ihre Profilbilder mit dem grünen Rahmen versehen: #AlleFürsKlima – Klimaschutz JETZT. Wir informieren über die Kampagne und helfen dir, dich für unser Klima einzusetzen.

FridaysForFuture sollte mittlerweile ein Begriff sein – seit Monaten gehen Kinder und Jugendliche für ihren Planeten auf die Straße. Damit wurde schon öfter gezeigt, dass man die Politiker unter Zugzwang setzen kann. Am 20. September tagt in Berlin das Klimakabinett und in New York wird einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet: Der perfekte Zeitpunkt, um aufzustehen und zu sagen, was man denkt und was aus unserer Sicht geändert werden MUSS. Diesmal sollen es nicht nur Kinder und Jugendliche sein: Zu diesem wichtigen Anlass werden alle Generationen aufgerufen: Unter #NichtMeinErbe machen auch viele Erwachsene den Mund auf. Über 1800 Unternehmen sind bereits Bündnisse mit der globalen Kampagne eingegangen – Tendenz steigend. Wann, wenn nicht jetzt?

Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. (…) Deshalb rufen wir alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik auf.”

Greta Thunberg und Aktivist*innen von #FridaysForFuture

Warum ist der Klimaschutz so wichtig? Wieso #AllefürsKlima?

Der Zustand der Erde ist so schlimm wie nie zuvor: Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen – tagtäglich vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Sie verschärft die Wirtschaftssituation und nimmt tausenden von Menschen ihr zu Hause.
Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Doch die Bundesregierung hält still: Statt ambitionierter Klimapolitik liefert sie nur unzureichende Antworten und Aufschiebungen.
Wegen der wichtigen terminlichen Lage ist es darum dringend notwendig, als gesamte Menschheit mit hundert tausenden Stimmen auf die Straße zu gehen und zu sagen: Nicht mit uns! #AlleFürsKlima!
Die Politik spielt im Moment mit der Zukunft aller.

Auch für Erwachsene wird es Zeit!

Was kann ich privat machen?

Neben den Streiks und öffentlichen Aktionen kann jede*r im eigenen Alltag etwas für den Planeten und für das Klima tun, ohne sich verbiegen zu müssen.
Wie wäre es, zum Einkaufen mal einen eigenen Beutel mitzunehmen, um keine Plastiktüte benutzen zu müssen? Ressourcen schonen und möglichst wenig Müll zu produzieren ist die Devise. Wieso z.B. Wraps verpackt kaufen, wenn die Verpackung 30min später zu Hause sofort weggeworfen wird? Den Müll und das Geld kann man sich sparen: Wraps und viele andere Dinge lassen sich ganz einfach selbst machen – ohne Palmöl übrigens.

Warum sollten wir ausnahmslos auf Palmöl verzichten?

Wo finden #AllefürsKlima-Streiks statt?

Auf der Seite von FridaysForFuture gibt es eine bundesweite Karte, die fast alle bereits angemeldeten Streiks listet. Es wird dazu aufgerufen, beim zuständigen Ordnungsamt oder lokalen Gruppen zu fragen, ob schon was geplant ist, oder im Zweifel selbst etwas zu organisieren.

Und jetzt?

Tu etwas.
Kaufe nur das, was du verbrauchst. Vermeide unnötigen Müll. Koche selbst. Verzichte auf Palmöl. Stelle selbst her. Mache selbst haltbar. Verzichte auf Mikroplastik in Kosmetika. Iss weniger tierische Produkte. Fahre mehr Fahrrad. Nimm deinen eigenen Beutel mit. Repariere kaputte Dinge. Recycle. Kauf nicht immer alles sofort. Leih mehr. Geh auf die Straße. #AlleFürsKlima.

Dieser Artikel stellt nur die Meinung der AutorInnen dar und spiegelt nicht unbedingt die Ansichten der Redaktion von seitenwaelzer wider.

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Tamara Ossege-Fischer

...man findet mich entweder auf matschigen Festivals oder in seltsam ausgerüsteten Hallen bzw. draußen beim Sport. Ansprechen ist zwecklos, die Musik ist so oder so zu laut. Nebenbei studiere ich auch noch Soziologie in Bielefeld.

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