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Flyer richtig gestalten: 5 Tipps zu Aufbau, Inhalt und Kostensenkung

Ein paar Hinweise zur Gestaltung von Handouts und Flyern
| Robin Thier |

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Präsentationen sind nicht nur im Berufsleben wichtig, sondern gerade auch an der Uni. Man kann sich durch gute Präsentationen daher sowohl in der Schule, der Uni als auch im Berufsleben hervorheben. Neben einem gut strukturierten Vortrag sind detaillierte Handouts oder Flyer immanent wichtig: Durch den gezielten Einsatz von Flyern und Handouts kann man seine Zuhörer mitnehmen, Informationen besser verdeutlichen und so die Botschaft oder sich selbst im Gedächtnis der Zuhörer verankern.

Nun stellt sich die Frage, wie man Flyer optimalerweise aufbauen sollte, welche Inhalte hineinmüssen und welche Möglichkeiten es gibt, Flyer kostengünstig zu drucken.

Tipp 1: Zeitplanung

Handouts sind oftmals ein Add on bei Präsentationen. Man läuft daher schnell Gefahr, Handouts eher in der letzten Minute noch schnell fertig zu machen. Das ist zwar oftmals okay, wird aber einer guten Präsentation oft nicht gerecht.

Was Handouts können:
Reduktion der Information: Flyer ermöglichen dem Präsentator, die Informationen, die in der Präsentation abgedeckt werden zu reduzieren und somit die Zuhörer nicht mit Informationen zu überfluten

Struktur: Flyer zwingen dich dazu, dir frühzeitig Gedanken über eine klare Vortragsstruktur zu machen.

Konzentration: Viele Menschen können nur eine Sache gleichzeitig machen. Mit einem guten Handout können die Zuschauer sich während des Vortrags auf das Zuhören konzentrieren.

Kontakt: Zuhörer können dich nachher kontaktieren, da auf dem Handout deine Kontaktdaten vermerkt sind.

Handouts haben also viele Vorteile und sollten daher relevant in deiner Planung sein. Am besten startest du die Konzeption des Flyers, wenn die Präsentation vorbereitet und der Aufbau geplant wird. Durch eine frühe Einbindung in die Planung kann man die Flyer strategisch in die Präsentation einbinden und damit einen guten zu einem perfekten Vortrag machen.

 Tipp 2: Aufbau

In der Regel werden PowerPoint-Präsentationen nur ausgedruckt und dann als Handout verteilt. Empfehlung: sei nicht faul!

Oftmals handelt es sich bei den Folien um Bullet-Point-Folien – also verkürzte Sätze, die für den Leser eine Woche später nicht mehr sinnvoll sind. Und wenn es sich um visuelle Folien mit vielen Bildern handelt, sind diese auch ohne zusätzlichen Text nicht verständlich.

Stell also sicher, dass die Flyer die Präsentation widerspiegeln. Ziel ist es, dass ein Zuhörer den Inhalt des Flyers mit deinem Vortrag verknüpfen kann. Der Flyer sollte den gleichen Titel haben und der gleichen Struktur folgen, damit die Zuschauer die gewünschten Informationen leicht finden können.

Damit die Zuhörer deiner Argumentationskette folgen können, ist es ferner wichtig, deine Gedanken leicht verständlich zu strukturieren. Zunächst sollten die “Hard Facts” deines Vortrags geklärt werden. “Hard Facts” oder auf Deutsch “Harte Fakten” können Definitionen von Fachbegriffen sein, wichtige Kennzahlen und Zeiträume. Anschließend folgen für gewöhnlich anspruchsvollere Argumentationsketten und Infografiken.

Tipp 3: Inhalt

Weniger ist mehr – vermeide zu viele Informationen. Zu viel Input kann es dem Publikum erschweren, das Handout zu interpretieren, insbesondere ohne deine Hilfe. Das Handout sollte kein Ersatz für die Präsentation sein, sondern lediglich ein Hilfsmittel, um sich an die wichtigsten Fakten zu erinnern.

Füge weiterführende Informationen hinzu: Präsentationen sind kein gutes Format für die Übertragung vieler Informationen. Sie sind jedoch gut dafür geeignet, Menschen dazu zu inspirieren, mehr über ein Thema zu erfahren. Diese zusätzlichen Infos können im Handzettel enthalten sein. Und wenn du noch mehr Wissen vermitteln möchtest, als in die Präsentation passt – der Flyer ist ein guter Ort dafür.

Referenzen: Quellen und Referenzen finden hier ebenfalls ihren Platz. Wenn du die neuesten Forschungsergebnisse zitierst, ist es super, wenn du die Quellen in dem Flyer hast (ggf. mit einem kleinen Zitat).

Tipp 4: Gestaltung

Bei der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – außer der Dozent gibt diese vor. Ein ansprechendes und klares Layout hilft dir dabei, professionell aufzutreten. Oft ist man bezüglich des Layouts an gewisse Vorgaben gebunden, die von Dozent zu Dozent variieren können. Es gibt mittlerweile aber auch viele kostenlose Online-Tools, die dir bei der Gestaltung von Flyern helfen, z.B. canvas.com.

Bevor du deiner Kreativität freien Lauf lässt, solltest du dringend mit deinem Dozenten Rücksprache halten. Wäre ja ärgerlich, wenn du wegen banalen Formalitäten Punktabzüge einbüßen müsstest! Die gängige Vorgabe für ein Handout ist eine Schriftgröße von 11 bis 12pt.

Visuelle und grafische Elemente sind heutzutage einfach zu bekommen. Eine Möglichkeit Bietet die Seite unsplash.com. Dort kann man hochauflösende Bilder zu unterschiedlichsten Themen herunterladen und frei verwenden.

Bei der Gestaltung sollte man neben den Vorgaben des Dozenten aber auch auf die Bedürfnisse der Zuhörer achten. Wer kennt es nicht – man nimmt an einem Vortrag teil, doch man hat wieder kein Papier zum Schreiben dabei. Leerzeichen auf einem Handzettel ermutigen die Zuhörer, den Flyer mit ihren eigenen Notizen zu ergänzen. Eine solche Beteiligung hält die Informationen für gewöhnlich lange nach dem Ende der Präsentation noch frisch.

Tipp: Erstelle ein Handout, das der Länge deiner Präsentation entspricht. Für eine relativ kurze 10- bis 15-minütige Präsentation reichen zwei Seiten, um die Hauptpunkte hervorzuheben. Durch die Gestaltung des Flyers, kann man diese dann in 4 kleinere Seiten unterteilen und die Punkte somit gut strukturieren.

 Tipp 5: Kostengünstig Flyer drucken

Die meisten Handouts, die im Laufe des Studiums gedruckt werden, verschwinden in dicken Ordnern oder landen im Papierkorb. Da du dank der vorherigen Tipps nun weißt, worauf es inhaltlich und strukturell ankommt, dürfte das dir bei deinem nächsten Handout nicht mehr passieren, richtig? Leider fehlt bisher ein entscheidender Punkt, der dir dabei helfen kann, dein Handout aus der Masse hervorstechen zu lassen: Kreativität. Die meisten Handouts sind schwarz-weiß bedruckte DIN-A4-Seiten. Studenten sind meist knapp bei Kasse, das ist allseits bekannt. Deshalb wird auch gerne mal bei der Qualität des verwendeten Papiers ein Auge zugedrückt. Trotzdem sind Druckkosten für Handouts meistens sehr hoch, insbesondere wenn man dafür einen herkömmlichen Printshop aufsucht.

Die Alternative: Flyer drucken lassen bei einer Online-Druckerei. Hierbei kannst du nicht nur Geld sparen, Flyer bieten sehr vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Durch die Veredelung des Covers mit Hilfe einer Cellophanierung oder Blindprägung können relevante Informationen, wie der Titel und der Studiengang, besonders hervorgehoben werden. Das macht Eindruck bei deinen Professoren und bringt dir Anerkennung von deinen Kommilitonen. Flyer bestellen ist nicht nur eine innovative Herangehensweise, um das eigene Handout besonders in Szene zu setzen, damit lässt sich auch sehr viel Geld sparen!

Bei einer Online-Druckerei hat man die Möglichkeit, 25 Flyer mit 4 bedruckten Seiten bereits ab 20 Euro inklusive Versandkosten zu bestellen. Das spart außerdem den Gang zur Druckerei, da die Flyer bequem nach Hause geliefert werden.

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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