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Immer diese Äußerlichkeiten – Layout und Formatierung einer Abschlussarbeit

Ein Appell für die äußeren Werte

Du hast es geschafft: deine Abschlussarbeit liegt vor dir. In den Seiten stecken nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre deines Herzbluts. Stunden, die du in der Bibliothek verbracht hast. Stunden vor deinem Computer, durchgearbeitete Nächte – aber es fehlen noch Layout und Formatierung!

Die unterschätzten Äußerlichkeiten

Der Schreck kommt oft beim Durchblättern der Arbeit: Die wichtigste Tabelle ist schon wieder auf die nächste Seite gerutscht, und davor klafft eine riesige Lücke im Text. Sind dort überflüssige Leerzeichen im Text? Warum sind die Überschriften unterschiedlich groß, obwohl sie sich auf der gleichen Ebene der Gliederung befinden sollten? Was ist eigentlich mit der Silbentrennung? Ist das Literaturverzeichnis so gesetzt, wie es die Vorgaben deiner Uni verlangen? Warum sind dort unerklärliche Abstände zwischen den Fußnoten? Um nur einige der möglichen Schrecksekunden zu beschreiben, die dich kurz vor Abgabe deiner Arbeit treffen können.

Aber es zählen doch die inneren Werte!

Seien wir ehrlich: eigentlich beginnt doch jede Beziehung mit den Äußerlichkeiten. Ob dir nun in der Cafete jemand gegenüber sitzt, mit der oder dem du gerne ins Gespräch kommen würdest, oder ob dein Professor oder deine Professorin deine Arbeit das erste Mal in die Hand nimmt, der erste Eindruck entsteht regelmäßig durch das Äußere. Und so, wie du dich in der Cafete darüber freust, dein Gegenüber hoffentlich näher kennenzulernen, soll sich auch dein Betreuer oder deine Betreuerin freuen, engere Bekanntschaft mit deiner Arbeit zu schließen. Und du gehst ja sicherlich auch nicht schlampig gekleidet zu einem ersten Date.

Ohne Äußerlichkeiten werden auch die inneren Werte nicht entdeckt

Du kannst natürlich mit den Schultern zucken und hoffen, dass es niemandem auffällt, wenn die äußere Form nicht ganz perfekt ist. Aber du weißt bestimmt, dass das nur selten klappt. Oder du machst dir jetzt Gedanken über die Äußerlichkeiten. Damit deine Arbeit bei ihrem ersten Date einen guten Eindruck macht.

Tabellen, Grafiken und Verzeichnisse – alles kommt an die richtige Stelle

All die kleinen Ungereimtheiten, die sich bei der Erstellung deiner Arbeit einschleichen können, werden durch professionelles Layout und Formatierung geglättet. Nach den Vorgaben deines Instituts wird deine Arbeit strukturiert und Gliederungen, Abbildungen und Verzeichnisse in der richtigen Art an den richtigen Ort gestellt. Schriftbild und Absätze werden in eine ansprechende Form gebracht. Fußnoten, Beschriftungen, Silbentrennung, Leerzeichen… all dies wird den formalen Anforderungen angepasst.

Und wer braucht jetzt Layout und Formatierung?

Deine Abschlussarbeit stellt das Ende deines Studiums dar. Wenn du nicht für weitere Studien an der Uni bleibst, kannst du jetzt dein Referendariat beginnen oder in den Beruf starten. Deine Arbeit sollte daher nicht nur ein ansprechendes, sondern auch ein professionelles Äußeres haben. Das ist für jede Arbeit sinnvoll.

Bei einer perfekten Arbeit stehen Inhalt und äußere Form im Gleichklang. Der Inhalt aber wird erst im zweiten Anlauf wahrgenommen, die Äußerlichkeiten stehen, wie im wahren Leben, auch hier an erster Stelle. Aber im Gegensatz zu einem Date in der Cafete ist es bei einer wissenschaftlichen Arbeit so viel einfacher, einen guten ersten Eindruck zu machen. Warum also diese Chance nicht nutzen? Es ist auf jeden Fall eine lohnende Investition.

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Marina Feidel

Marina Feidel hat an der Fachhochschule Eberswalde Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet für die Bildungseinrichtung Mentorium. Noch an der Hochschule hat sie als Tutorin ehrenamtlich vielen Studierenden bei Ihren Abschlussarbeiten geholfen und kennt sich mit dem Thema „Schreiben“ und allem, was dazu gehört, aus. Die wichtigsten Fakten zum Thema „Wissenschaftliches Schreiben von Abschlussarbeiten“ hat sie in einem kostenlosen eBook zusammengefasst.

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