Gesellschaft und Lifestyle

All I want for Christmas… Is a Yoga Mat!

Jedes Jahr ist es das Gleiche: bereits (oder glücklicherweise?) Ende Oktober fragen mich meine Eltern, was für eine innovative, ausgefallene […]
| Jasmin Larisch |

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

monicore | Pixabay

Jedes Jahr ist es das Gleiche: bereits (oder glücklicherweise?) Ende Oktober fragen mich meine Eltern, was für eine innovative, ausgefallene und anspruchsvolle Investition ich mir von ihnen fürs Weihnachtsfest wünsche.

Etwas sinnvolles muss es dann meist für mich sein, oder eine Sache die ich mir nie selbst gönnen würde. Am allerliebsten lasse ich mich aber überraschen. Von persönlichen Geschenken von Freunden, die frei nach ihrem Geschmack sind, oder auch von liebevoll Gebasteltem. Aber nicht bei meinen Eltern – meist bleibt es dann doch bei den obigen Kriterien.

Da ich noch drei weitere Geschwister habe, haben wir schon vor Jahren ein Höchstmaß an Geschenkausgaben festgesetzt. Natürlich zum einen, damit keine von uns vier (damals noch mehr oder weniger pubertierenden) Schwestern sich ungerecht behandelt fühlt, aber auch, da wir alle finden, dass es darum geht sich Dinge zu schenken die ganz individuell von Herzen kommen und wo man weiß, dass der Beschenkte sich dieses Objekt vielleicht nicht selbst kaufen würde und sich dann besonders darüber freuen würde.

Ich entschied mich dieses Jahr für – eine Yoga Matte!
Warum? Es hat viele Gründe, die zusammengefasst dieses Jahr eine Yoga Matte zu einem freudigen potentiellen Weihnachtsgeschenk machen.

Grund Nr.1) Die Geschichte der Yoga Matte und mir
Seit meinem erst kürzlich erworbenen jetzigen Status als Studentin habe ich umso mehr bemerkt, wie wichtig mir eigentlich ein Ausgleich zu diesem „neuen“ Lebensstil mit flexibleren und teils auch länger geplanten Tagen, als damals noch in der Schule, ist. Ständig etwas zum Lesen haben, Lernen hier, abends in die Kneipe gehen da, mittwochs dann ab und zu mal feiern gehen und donnerstags putzmunter wieder um 14:15 in der Uni sitzen: ein ganz neues Gewusel an Eindrücken und Wissen für das Gehirn. Die Lösung: ein wenig Meditation und Entspannug – das brauche ich zum runterkommen!
Und da viele Menschen meinen, dass sie für so etwas natürlich absolut keine Zeit haben, hier das Gegenteil: ich mache nun seit ein paar Wochen jeden Tag morgens ein paar Übungen zum Wachwerden, und zum entspannten Start in den Tag. Fünf Minuten reichen dafür völlig aus, die Routine macht es!

Grund Nr.2) (welcher aus Grund Nr.1) resultiert) : Nun ja, der harte Boden ist vielleicht für’s Yoga-Praktizieren am Morgen gar nicht so schlecht; da spürt man wenigstens die Knochen, aber auf Dauer ist es doch komfortabler, eine Matte zu haben, die man leicht zusammengepackt auch transportieren kann und notfalls fürs Campen, Übernachten bei Kommilitonen die sich kein Schlafsofa (platztechnisch) leisten können, oder Sitzgelegenheit in der eigenen WG zweckentfremden kann.

Grund Nr.3 ) Wer hätte das gedacht…
Meine alte Matte ist kaputt, da ich sie anscheinend zu oft zweckentfremdet hatte und nicht wie erwartet für den eigentlichen Grund – Yoga!
So, meine Eltern wissen – äh, das Christkind – weiß Bescheid und so hoffe ich auf ein sinnvolles Tool, welches diesmal vielleicht eine etwas längere Lebensdauer hat.

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Jasmin Larisch

Hej! Ich bin Jasmin, von meinen Freunden meist 'Mini' genannt, bin 21 Jahre alt und studiere seit Herbst 2015, Soziologie und Kultur-und Sozialanthropologie (=KuSA) an der WWU. Münster hat es mir sehr angetan- Unileben, Kultur, Kunst, junge interessante Leute überall! Das Leben als Studierender ist aufregend, bunt, vielseitig und manchmal echt tricky- so hoffe ich, zusammen mit meinem Team, euch ein paar Tipps und Anstöße geben zu können. Seit 2015 bin ich deshalb als freie Autorin bei seitenwaelzer.de und habe nach wie vor viel Freude daran. Viel Spaß beim Lesen!

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