Wissenschaft und Technik

7.000.000.000 Menschen

Heute ist es soweit, es leben nun, statistisch gesehen, 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Diese gigantische Zahl wurde durch […]
| Robin Thier |

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Ryoji Iwata | Unsplash

Heute ist es soweit, es leben nun, statistisch gesehen, 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Diese gigantische Zahl wurde durch komplizierte Rechnungen und Auswertungen demographischer Daten ermittelt. Leider wird uns nun vor Augen geführt, wie es mit unserem Planeten denn weitergehen soll. Steigt die Zahl der Menschen weiterhin so schnell an, haben wir 2050 über 10 Milliarden Menschen, die alle Leben wollen.

Sie brauchen Nahrung und Unterkunft. Rohstoffe werden benötigt. In diesem interaktiven Diagramm kann man die Ausmaße des Bevölkerungswachstumes gut erkennen.
Diese Entwicklung macht den Wissenschaftlern mehr Angst, als eine drohende Atom-/oder Klimakatastrophe. Der größte Feind der Menschen, so ein Experte der Umweltorganisation WWF, sei die Landwirtschaft. Es werden Unmengen an Trinkwasser für die Bewässerung benötigt, Regenwälder werden Abgeholzt und der Anteil der Treibhausgase in der Atmosphäre steigt. Doch die 7 Milliarden Menschen müssen irgendwie ernährt werden. Dennoch scheint es, als führe kein Weg an Landwirtschaft vorbei. Platz gibt es genug auf der Erde, würde man alle Menschen der Welt eng zusammenstellen, würden sie auf die Insel Mallorca passen.

So schön es nachts auch aussieht, der Energieverbrauch einer Nacht in Los Angeles würde reichen um andere Städte über mehrere Tage zu versorgen.

Doch allein der Wasserverbraucht lässt erkennen, wie lange wir noch von den Rohstoffreserven zehren können. Nach einer Unesco-Studie verbraucht ein Mensch etwa 1400 Kubikmeter, oder 1,4 Tonnen Wasser pro Jahr. Das ist natürlich nicht das Wasser, was die Menschen trinken, sondern der sogenannte passive Wasserverbrauch. Hier ein Beispiel für alle Fleischliebhaber: Ein Kilo Schweinefleisch verbraucht etwa 10.000 Liter Wasser. Da ist einmal das Wasser, was das Schwein trinkt. Dann das Wasser, was zum Bewässern der Pflanzen, die das Schwein als Nahrung bekommt, das Wasser, was in der Weiterverarbeitung und beim Transport der einzelnen Komponenten verbraucht wird und so weiter…
Es muss also die Frage gestellt werden, ob die Menschheit nicht irgendwann einfach an Überbevölkerung zugrunde geht.
Zum Glück gibt es bereits Projekte und Idee, wie das verhindert werden kann. Einige Wissenschaftler versuchen Wüsten fruchtbar zu machen , andere legen riesige Algenfarmen als Nahrungsmittel und zur Reinigung von

Gewässern an. Weiterhin existieren Ideen von Gewächs-Hochhäusern, also Feldern mitten in Städten.
Sicher ist, dass bald etwas unternommen werden muss, wenn wir nicht riskieren möchten, dass die Erde die Masse an Menschen irgendwann nicht mehr halten kann.

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

Isabel Schmiedel (@zeichenelster)

Zuhause bleiben – und reinhören!

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