Ernährung / Kultur und Medien

Let’s Print – unser erstes Magazin

seitenwaelzer in den Händen halten
| Robin Thier |

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Robin Thier

Wir haben einen Traum. Schon seit der Gründung von seitenwaelzer, das ja vor allem ein Online-Magazin ist, wollten wir unsere Artikel, zusätzlich zum Angebot im Netz, auch einmal in Heftform in den Händen halten. Jetzt ist es fast so weit und wir brauchen Eure Hilfe.

Seit fünf Jahren gibt es seitenwaelzer bereits und wir haben es in dieser Zeit geschafft, uns von einem selbstgebastelten Blog zu einem richtigen Online-Magazin zu entwickeln. 2013 kam dann plötzlich die Idee auf, ein „Special“ zu veranstalten, also eine Themenwoche, für die zu einem bestimmten Bereich recherchiert wird. Aber damit nicht genug: Um das Special, damals mit dem Thema „Die Retro-Welle“, von den üblichen Artikeln abzusetzen, wurde es in Form eines .pdf-Downloads auf unsere Seite gestellt.

Dieses erste .pdf sah einem richtigen gedruckten Magazin schon recht ähnlich und hätte vermutlich auch so produziert werden können. Aber das Geld fehlte und zudem auch, das können wir jetzt wohl zugeben, das „Know-how“.

Inspiration. Wir haben jedes Magazin gelesen, das wir in die Finger bekamen.
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Inspiration. Wir haben jedes Magazin gelesen, das wir in die Finger bekamen.

 

Aber mit einem wachsenden Team und immer mehr Leuten mit erstaunlichen Fähigkeiten erstarb dieser Traum nicht. Im Gegenteil: Es entstanden drei weitere Specials, jedes von ihnen umfangreicher und professioneller als zuvor, alle wurden am Ende als Downloads auf der Seite angeboten, sie alle sahen einem gedruckten Magazin immer ähnlicher. Ende 2015 erweiterte sich das Team noch einmal um acht MitgliederInnen und um eine ganze Menge frischer Motivation. Zunächst stellten wir das Special mit dem Thema „Studium“ fertig und widmeten uns dann den Vorbereitungen für den Nachfolger, der unter dem Motto „Ernährung – Über den Tellerrand“ stehen sollte.

Das Ergebnis überwältigt! 30 tolle Artikel wurden geschrieben, korrigiert, diskutiert, bebildert und gelangten am Ende auf die Webseite. Und schon in der Vorbereitungsphase wurde der Entschluss gefasst: Das hier ist zu gut, um es nicht zu drucken! Leichter gesagt, als getan.

Und so sieht unser Magazin aus
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Und so sieht unser Magazin aus

 

Am Anfang war das Wort

Alles beginnt natürlich mit dem Text, denn ohne Inhalte kann es ein Magazin natürlich nicht geben – aber es wäre falsch zu sagen, dass unsere Geschichte hier beginnt. Drehen wir die Uhr noch etwas weiter zurück: Das seitenwaelzer-Team lebt, obwohl sich ein großer Teil der Mitglieder in Münster befinden, über ganz NRW verstreut. Aus diesem Grund werden alle zwei Wochen online-Meetings abgehalten, in denen wir uns über Themen und Konzepte austauschen und auch über zukünftige Artikel sprechen. In einem solchen Meeting beschlossen wir, dass unser Thema „Ernährung“ sein würde und erste Ideen für Artikel wurden vorgestellt. Wurde eine Idee für gut befunden, gingen die Autoren fleißig und bisweilen sehr kreativ ans Werk und lieferten schnell eine ganze Reihe sehr hochwertiger Beiträge. Netterweise kam dazu auch noch Input von außerhalb in Form einiger Gastautoren. Schnell sammelte sich eine Flut an Texten an, die unsere LektorInnen vor ein logistisches Problem stellte. Aber sie kämpften sich durch die Fluten und teilweise sammelten sich unter den Beiträgen mehr redaktionelle Kommentare an, als der Text Sätze hatte.

Hingucker

Neben der redaktionellen Arbeit sind wir auch schon früh in die Phase von Satz und Gestaltung eingestiegen. Passenderweise haben wir auch ein paar Designer und Fotografen im Team, sodass hier schnell Konzepte entstanden und unzählige Stunden Arbeit in die richtige Gestaltung des Magazins flossen. Spontane Fotoshootings und ein Videotrailer wurden auf die Beine gestellt und wir hatten trotz der Anstrengungen, die so etwas mit sich bringt, eine Menge Spaß. Das Ergebnis: 68 Seiten Magazin, angereichert mit fantastischen Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und spannenden Artikeln, die fast alle individuell gestaltet wurden.

 

Photoshop in Action - ein Titelbild entsteht
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Photoshop in Action – ein Titelbild entsteht

 

Money, Money, Money

Nach vielen Monaten harter Arbeit, welche die kreativen Köpfe zum Rauchen brachte, können wir jetzt endlich sagen: Es ist vollbracht! Das Magazin ist fertig und ein erfolgreicher Probedruck hängt an der Wand. Jetzt sollte es also langsam in den Druck gehen – aber halt! Erst einmal muss die Finanzierung stimmen. Crowdfunding, der Verkauf des Magazins oder eine Finanzierung über Werbung? Wir haben uns für die letztere Idee entschieden und angefangen, Firmen anzuschreiben und ihnen Werbeplatz anzubieten. Leider war die Reaktion nicht so gut, wie erhofft. Viele Firmen hatten ihre Werbebudgets bereits überzogen oder setzen gar nicht auf Printwerbung.

Trotz dieser Ernüchterung auf der Zielgeraden möchten wir noch nicht aufgeben und daher an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen: Wir suchen nach Werbekunden! Ihr habt eine Firma oder ein Café, das zum Thema Ernährung passt, oder als Zielgruppe vornehmlich Studenten und junge Leute anspricht? Dann seid Ihr genau an der richtigen Stelle! Wir bieten zu günstigen Preisen Platz für Eure Werbung. Das Magazin wird nach dem Druck, voraussichtlich mit einer Auflage von 1000 Stück, in der Studentenstadt Münster ausgelegt – und es wird auch als .pdf auf unserer Seite erscheinen, sodass die Werbeanzeigen auch dort zu sehen sein werden.

Wenn Ihr Interesse an passender Werbung habt, die genau bei der richtigen Zielgruppe ankommt, und uns bei dem Druck des Magazins unterstützen möchtet, dann meldet Euch unbedingt bei uns: info@seitenwaelzer.de

Ein paar Eindrücke aus dem Magazin:

Für alle anderen: Ihr könnt Euch mit etwas Glück auf unser erstes Printmagazin freuen!

Noch mehr Stories? Folge seitenwaelzer:

Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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