Gesellschaft und Lifestyle / Reportage

Im Reich der Kims – Teil 2 – Monumente einer Hauptstadt

Frühes Aufstehen für einen vollgepackten Tag: Heute sollte ich die bedeutendsten Orte von Pjöngjang mit eigenen Augen sehen. Ganz pünktlich […]
| Lukas Klus |

Geschätzte Lesezeit: 11 Minuten

Privat

Frühes Aufstehen für einen vollgepackten Tag: Heute sollte ich die bedeutendsten Orte von Pjöngjang mit eigenen Augen sehen. Ganz pünktlich ging es dann leider doch nicht los: Ein Reisender aus unserer Gruppe steckte noch im Fahrstuhl fest.

Hier geht es zu Teil 1 der Reportage: Im Reich der Kims – ein Reisebericht aus Nordkorea

Ein kleiner Spaziergang durch die Stadt eröffnete den Tag. Die vielen Darstellungen der beiden Kims, die Plattenbauten, die Propagandaplakate, die überall da hingen, wo man eigentlich Werbung erwarten würde – all das konnte ich jetzt noch einmal im sonnengefüllten Tageslicht betrachten. Zielpunkt war der Kim il-Sung-Platz: Ein riesiger Platz, international bekannt für seine Militärparaden. Um den Platz herum befinden sich neben der „Großen Studienhalle des Volkes“ auch mehrere Ministerien und die Zentrale der PdAK. Die PdAK, die Partei der Arbeit Koreas, ist die führende Partei in Nordkorea und die einzige politische Kraft, die hier etwas zu sagen hat. Zwar gibt es auch eine sozialdemokratische Partei, diese ist jedoch voll und ganz der PdAK untergeordnet und entmachtet – sie ist kurzum fast so machtlos wie ihr deutsches Gegenstück.

Fotos machen konnte man hier sehr gerne, jedoch musste man aufpassen, dass man die Stromleitungen nicht mit fotografierte, die aus bestimmten Winkeln mitten durch die Kim-Porträts laufen würden – ein Störfaktor in den Gesichtern der Staatsführer, das wäre respektlos! Vor einigen Jahren noch hingen hier neben Kim und Kim auch Marx und Lenin, doch diese sind inzwischen entfernt. Wahrscheinlich will man nicht länger einsehen, dass die staatstragende Ideologie auch auf ausländischen Lehren basiert. Nationalismus wird hier im Norden noch groß geschrieben. Egal, welcher Verdienst es auch war, er ist im nordkoreanischen Narrativ auch eine Leistung der Nordkoreaner oder besser noch, von Kim il-Sung persönlich.

Mit einem kleinen Fußmarsch ging es weiter durch die Straßen von Pjöngjang. Nahezu choreografisch regelten Polizistinnen den Verkehr, auch wenn es sich nicht lohnte. Am Straßenrand standen überall Stände mit diversen Sorten von Streetfood, sich da etwas zu holen scheiterte jedoch meist an der Sprachbarriere oder wenn nicht daran, dass die Stände keine ausländische Währung akzeptieren – was es kompliziert macht, denn Touristen haben zur heimischen Währung, dem nordkoreanischen Won, keinen Zugang. Euro und chinesischer Yuan werden jedoch an allen touristischen Zielen akzeptiert.

Eines von diesen war auch ein Laden für fremdsprachige Literatur. Hier konnte man auch erstmals den aktuellen Kim, Kim Jong-un, entdecken. Er zierte die Titelblätter der staatlichen Zeitungen, die man unter keinen Umständen knicken durfte – dies wäre ja überaus respektlos gegenüber einem Foto des Führers, das sich sowieso früher oder später in jeder Zeitung findet.

Außerdem konnte man in dem Laden natürlich viele Bücher finden. Einführungen in die staatliche Ideologie (Juche), theoretische Abhandlungen darüber, koreanische Kochbücher und auch literarische Werke der drei Kims selbst. Neben Staatstheorie verfassten diese auch Aphorismensammlungen (voller Banalitäten, die Aphorismensammlung des Kim Jong-un ist sozusagen die Mao-Bibel für Arme). Die Themen der Bücher reichen dabei gerade bei Kim Jong-il sehr weit: Neben einfacher Politik gab es auch Bücher über Oper, Film, Architektur und Literatur, die eigentlich alle Anleitungen dafür sind, wie man in der jeweiligen Kunstform perfekte nordkoreanische Propaganda macht.

Nächster Halt: Das Mansudae-Denkmal. Hier wurden die beiden Kims auf einem Hügel in Form von überdimensionalen Bronzestatuen verewigt und mit überdimensional meine ich wirklich riesig. Blumen ablegen ist optional, eine Verbeugung wird aber erwartet.

Privat Kim il-Sung und Kim Jong-il. Man beachte den Menschen davor, um sich der Größe der Statuen bewusst zu werden.

Der staatstragenden Juche-Ideologie wird mit einem ebenfalls ziemlich großen Turm gedacht – überhaupt ist hier alles, was staatstragend ist, auch immer groß – der aussieht wie eine Fackel, die nachts mit künstlicher Beleuchtung zum „brennen“ gebracht wird, während der Rest der Stadt teils keinen Strom hat. Was dieser Turm über die Juche-Ideologie aussagt, konnte niemand so wirklich beantworten, aber was das ist, wusste sowieso niemand abseits intensiv lernender nordkoreanischer Studenten: Ein synkretischer Mischmasch aus Stalinismus, religiösem Führerkult und koreanischem Nationalismus, jedenfalls so, wie ich es verstanden habe. Seit einer Verfassungsänderung versteht sich Nordkorea nicht mehr als kommunistisch, es will den Juche-Sozialismus davon abgegrenzt wissen. Naja, abseits all dieser Inhalte hatte man vom Turm aus jedenfalls eine ziemlich schöne Aussicht.

Der Partei der Arbeit Koreas wird natürlich ebenfalls mit einem riesigen Monument gedacht, das die Parteisymbole Hammer, Sichel und Pinsel in drei Fäusten zeigt. Ganze 50 Meter hoch, geschmückt mit diversen Idealisierungen der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen, den drei Gruppen, die durch Symbole ihre Repräsentation erfahren sollten. Bei all diesen Propagandaprunkbauten fühlte ich mich am Ende doch ziemlich klein – und es war gerade Mal Mittag.

Der koreanische Triumph

Mal wieder mit viel zu viel Essen gefüllt stand die ganze Reisegruppe auf einer endlosen Rolltreppe, die 100 Meter in die Tiefen unter Pjöngjang führte. Ziel war keinesfalls irgendein Bunker, den man hier als Resultat des Koreakrieges durchaus erwarten würde. Sie führte zu einer U-Bahn-Station. Pjöngjang hatte eines der tiefsten U-Bahn-Netze der Welt. Irgendjemand fragte unsere Tourguides, warum. Damit die Stationen im Kriegsfall als Bunker herhalten können – also doch.

Wer glaubt, dass das Ziel ein grauer Kasten mit ein paar Schienen war, der irrt. In Nordkorea wird nichts kahl gehalten, was Platz für Propaganda bieten kann. Zugegebenermaßen, es ist wirklich beeindruckend. Auf eine obskure Art finde ich mehr und mehr Gefallen an der sozialistischen Ästhetik, die hier so prägend hervorsticht. Alle Wände sind vollgepackt mit diversen Darstellungen, die von oben mit goldenen Kronleuchtern beleuchtet werden. Jede Station hat dabei ein anderes Thema. Außerdem läuft auf Bildschirmen nordkoreanisches Fernsehen, das gerade eine Art Daily Soap zu zeigen schien. Obwohl ich nichts verstand, merkte ich jedenfalls, dass da noch jemand Schauspielstunden nehmen musste.

Die U-Bahn selbst ist mit meinen deutschen Augen schwer zu verkennen: Es ist die Berliner U-Bahn, die einst dem nordkoreanischen Staat geschenkt wurde. Tatsächlich sind noch ein paar deutsche Weisheiten in die Scheibe gekratzt. Abgesehen davon wird man auch hier kaum vergessen, wo man eigentlich ist: In jedem Wagon lächeln Kim il-Sung und Kim Jong-il auf die Passagiere hinab.

Privat Kein Vergleich zu den grauen Räumen, die man bei uns als U-Bahnstationen kennt

Nach fünf ausgeschmückten Stationen kamen wir schließlich am Ziel an: dem Triumphbogen. Nein, wir sind nicht ganz nach Paris gefahren. Zum Anlass der Befreiung von Japan hat man sich aber einen Nachbau des Arc de Triomphe in Pjöngjang gebaut – natürlich in größer.

Und wer beim Geschichtsstudium gelernt hat, dass der Koreakrieg in einer militärischen Pattsituation endete, der irrt: Im Korean War Museum lernten wir, dass Nordkorea natürlich der klare Sieger war. Zugegebenermaßen, dieses war – mal wieder – wirklich beeindruckend. Neben Exponaten wie abgeschossenen Panzern und Flugzeugen wie auch dem Spionageschiff USS Pueblo wurde der Koreakrieg in verschiedenen Räumen durch detaillierte Nachbildungen, Geräuschkulissen und eine Art Planetarium auf durchaus interessantem Wege nahegebracht, auch wenn die Soldatin, die uns durch das Museum führte, natürlich in ihrer Darstellung recht parteiisch war.

Privat Der Triumphbogen – größer als das Original. Das auch schon groß ist.

Die Juche-Ethik und der Geist des Kapitalismus

Als letzte Station des Tages wurde uns etwas versprochen, was normalerweise gar nicht so einfach für Ausländer zugänglich ist: Der Besuch in einem nordkoreanischen Kaufhaus. Hier hatten wir die Gelegenheit, Euro gegen Won zu tauschen und einmal ordentlich einzukaufen.

Ich für meinen Teil tauschte 5€ ein und bekam ein ganzes Bündel an Scheinen, die ganz schön gestaltete Stücke Baumwolle waren, die aber dennoch in etwa so fälschungssicher waren wie der US-Dollar. Und mit diesen Scheinen konnte man sich richtig gut eindecken. Neben nordkoreanischen Lebensmitteln gab es hier auch Alkohol und Zigaretten zu spottbilligen Preisen und Waren von Edekas Hausmarke „Gut und Günstig“. In den oberen Stockwerken konnte man sich gute Fernseher, Sportartikel von Adidas und edle Anzüge kaufen, für westliche Verhältnisse ebenfalls zu Spottpreisen. Man sollte sich dennoch nichts vormachen: Obwohl das Kaufhaus gut gefüllt war, dürfte es nur die Elite von Pjöngjang sein, die sich den Einkauf hier leisten kann, um einmal den Hauch des Kapitalismus einzuatmen, der definitiv durch dieses Kaufhaus wehte.

Überhaupt: Pjöngjang war eine Stadt der Eliten. Das Leben hier war ein weit privilegierteres als das der einfachen Bauern auf dem Land. Bei all der Faszination darüber, wie normal das Leben hier inmitten einer surrealen Umgebung war, darf man das wohl nicht vergessen. Die einzigen Eindrücke, die ich vom Rest des Landes bekommen konnte, beliefen sich auf Sichtungen aus dem Zugfenster. Diese waren auch erstaunlich alltäglich – sie waren aber nichts als Blitzlichter abseits jeglicher Interaktion oder gar der Präzision einer Feldstudie.

Das Abenteuer in dieser kapitalistischen Enklave beinhaltete nicht zuletzt auch den Besuch in einer Art Mensa im obersten Stockwerk, wo es neben einer Vielzahl koreanischer Speisen (darunter natürlich auch Kimchi) auch Bier für umgerechnet 20 Cent gab. Abgefüllt in einer Schüssel, aus der ich normalerweise morgens mein Müsli esse.

Nach etwa einer Stunde ging es aus dem Konsumparadies dann aber doch zurück in die Welt des Realsozialismus. Im Hotel erinnerte einen das im Zimmer empfangbare nordkoreanische Fernsehen dann doch wieder daran, wo man war: Zu sehen gab es Kim il-Sung, Kim Jong-il, Kim Jong-un und Kimchi.

Die Grenze

Da es auch dieses Mal wieder ein paar Getränke an der Hotelbar gab, dazu noch der Geburtstag von einem unserer Guides zu feiern war, fiel es einigen wirklich schwer, am nächsten Morgen früh aufzustehen. Dabei musste genau das sein, denn der Bus ging bereits um sechs Uhr los. Er sollte uns zur DMZ führen, der demilitarisierten Zone. Die innerkoreanische Grenze. Die sicherste Grenze der Welt. Niemand konnte diese übertreten. Einzig einige Politiker aus beiden Koreas taten dies einige Male aus symbolischen Gründen.

Es war früh, alle waren müde, dazu noch verkatert. Von der ausgelassenen, nahezu feierlichen Stimmung, die am Vortag noch im Bus herrschte, war heute wenig zu spüren. Niemand sang ein Lied vor allen oder erzählte Witze. Dazu kam noch Regen. Ein grauer Tag. Von der Sonne oder gar der Hitze der letzten Tage keine Spur. Die Fahrt führte über die nordkoreanische Autobahn, die so kaputt war, dass man auf ihr seekrank werden konnte. Was es auf der Autobahn nicht zu sehen gab: Autos. Dafür Fahrräder.

Dass man da war, erkannte man spätestens an einer südkoreanischen Flagge, die in der Ferne wehte (und einer nordkoreanischen Flagge, die natürlich ein paar Meter höher war). Bevor es zur Grenze selbst ging, gab es aber noch die Gelegenheit, handgemalte Propagandaplakate zu kaufen.

Die Grenze selbst war einmal mehr surreal: Man befand sich plötzlich an einem Ort permanenter politischer Spannungen. Ein nordkoreanischer Soldat führte uns in die Geschichte dieses Ortes ein mit all den Verhandlungen, die hier bereits stattgefunden haben.

Wieder einmal konnte man sich wundern, wie locker hier alles für Touristen gehalten wurde, sodass man von den Spannungen wusste, ohne sie zu spüren. Einlasskontrollen fanden zwar statt, diese waren aber in jeder U-Bahn in Peking strikter. Das Fotografieren von Soldaten und Militär, überall anders streng verboten, war hier ausdrücklich erlaubt. Auch interessant: Selbst an einem Ort wie diesem wird noch jeder freie Quadratmeter landwirtschaftlich genutzt. Man wollte nach den Hungersnöten der 90er Jahre nichts ungenutzt lassen.

Privat Die DMZ. Die blauen Hütten sind neutrales Gebiet.

Da die grenznahen Regionen im Koreakrieg noch dem Süden gehörten, wurden sie im Koreakrieg kein Ziel von Bombardierungen. Somit gehören sie auch zu den letzten Regionen im Norden Koreas, in denen man noch die historischen Stätten des antiken Koreas betrachten konnte.

Der Rest des Tages bot somit eine willkommene Abwechslung zu Propaganda, Plattenbau und Zuckerbäckerstil: Stätten im Stil antiker koreanischer Architektur und Einführungen in die Geschichte Koreas, bevor es geteilt wurde, bevor es von Befreiungskämpfen gegen die Japaner geprägt war. Um noch einmal ein bisschen schöne Aussicht auf eine nordkoreanische Stadt zu bekommen, bestiegen wir nicht zuletzt auch einen (nicht allzu hohen) Berg, der für die Koreaner schon aufgrund seiner Form, die an eine schwangere Frau erinnert, ein besonderer Ort war.

Ein paar Makioli (schmeckt… interessant) gab es noch zu trinken, dann ging es zurück in den Bus nach Pjöngjang. Ein weiteres Mal über die kaputte Autobahn.

Das letzte Monument, das wir sahen, hatte ausnahmsweise nichts mit der Partei, Juche oder all den Kims zu tun. Es gedachte der potenziellen Wiedervereinigung, die für die Menschen in Nordkorea ein tiefer Wunsch ist. Zwei Frauen in traditionellen Gewändern halten gemeinsam eine Kugel, auf die die koreanische Halbinsel zu sehen ist. Die Symbolik ist eindeutig. Wir wurden an dieser Stelle noch gleich über die theoretischen Grundlagen aufgeklärt, die der große Führer Kim il-Sung über die Wiedervereinigung formulierte. Ganz ohne Kim il-Sung geht es eben doch nicht.

Privat Monument der Wiedervereinigung

Abschied

Nach diesem Tag, an dem wir einmal kurz an einen der Orte der großen politischen Spannungen mit eigenen Augen betrachten wurden, nach drei Tagen in einem der isoliertesten und mysteriösesten Ländern dieser Erde, kam die Zeit des Abschieds. Der letzte Abend in Nordkorea. Ein letztes Mal in dieser Hotelbar, in der mitten in einem Land, von dem man nicht erwartet hätte, dass man dort so viel Spaß in einer Hotelbar haben würde. Es war ein interessanter Einblick in dieses Land. Zeit, ihm Lebewohl zu sagen.

Einige gaben unseren Tourguides ein paar Geschenke, über die diese sich sichtlich freuten. Ein letztes Mal stießen wir mit Bier und Reiswein an.

Privat Nordkoreanisches Bier: Richtig gutes Zeug

Doch je später der Abend wurde, umso interessanter wurden einige Wendungen: Es brach eine ernsthafte politische Diskussion aus. Unsere Tourguides waren voll dabei, natürlich verteidigten sie das nordkoreanische System. Unverständnis und Kritik ließen sie zu. Es war eine von allen Seiten faire Diskussion. Ich vermag es leider nicht, sie wiederzugeben (und ein Dialog im Stile eines Dramas würde mit Sicherheit auch langweilen), doch ich kann so viel sagen: Ich verstehe Nordkorea jetzt ein Stück besser. Und nein, ich wurde nicht gehirngewaschen. Dass ich Nordkorea verstehe, heißt keinesfalls, dass ich es politisch gutheiße. Das Problem liegt wohl eher darin begraben, dass Nordkorea immer für reißerische Schlagzeilen sorgt, aber kaum jemand wirklich Bescheid weiß. Kaum jemand hatte einen Blick in das Land. Ich hatte die Gelegenheit – wenn auch nur sehr eingeschränkt, so weit, wie es eben möglich ist.

Am nächsten Tag ging es wieder in den Zug, der mich zurück nach Peking bringen sollte. Ein weiteres Mal ging es durch die nordkoreanischen Landschaften, durch Reisfelder, Berge und Dörfer.

Die Ausreise war mit den Kontrollen noch lascher als die Einreise. Mein Handgepäck wurde nicht einmal angerührt. Nachdem der Zug ein weiteres Mal für eine gefühlte Ewigkeit still stand, spürte ich irgendwann doch wieder die Bewegung. Ich sah ein weiteres Mal den Freizeitpark mit Achterbahn und Riesenrad an mir vorbeiziehen, bevor der Zug auf die Brücke fuhrt, die Nordkorea von China trennt. Mit dem ersten Werbeplakat erkannte ich, dass ich Nordkorea nun verlassen hatte.

Wer glaubt, Nordkorea sei schwierig zu bereisen, irrt. Tatsächlich deutet sich gerade etwas wie chinesischer Massentourismus an. Eine Reise muss jedoch von nordkoreanischen Tourguides begleitet werden, alleine darf man nicht einmal das Hotel verlassen. Buchbar sind ausschließlich Pauschalreisen, die stets in China beginnen. Die Preise sind nicht günstig, dafür ist normalerweise alles (Anreise, Hotel, Verpflegung, Transport) inbegriffen, lediglich nach China muss man selbst kommen. Ich habe meine Reise über Young Pioneer Tours gebucht, die eine Vielzahl an günstigen Reisen im Angebot haben, teils gibt es auch Touren mit Programm in Peking. Um das Touristenvisum kümmern sich die Reiseveranstalter, dieses ist dann erstaunlich einfach zu bekommen. Lediglich professionelle Journalisten brauchen ein Journalistenvisum, das nicht so einfach zu bekommen ist.

Privat Mal kein Propaganda-Monument

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