Kultur und Medien / Studium

Tipps für die Wintersemesterferien

Draußen regnet es, der Himmel ist mausblau, also grau, und die Temperaturen bewegen sich um die 10°C. Richtig, ich spreche vom Winter, bzw. der Zeit zwischen Ende Dezember und Ende März, die man hier landläufig so nennt. Von einem richtigen Winter mit Schnee und allem was dazugehört kann aber grade hier in Norddeutschland selten die Rede sein. Studenten haben aber genau in dieser Zeit Semesterferien, von Anfang Februar bis Ende März. Und wenn man nicht grade eine Hausarbeit schreiben muss, hat man viel Zeit. Diese Zeit kann man aber leider nicht im Zweifel im Freibad verbringen, wie im Sommer, deshalb kommen hier einige Anregungen für die Wintersemesterferien:
| June Fontaine |

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Robin Thier

Draußen regnet es, der Himmel ist mausblau, also grau, und die Temperaturen bewegen sich um die 10°C. Richtig, ich spreche vom Winter, bzw. der Zeit zwischen Ende Dezember und Ende März, die man hier landläufig so nennt. Von einem richtigen Winter mit Schnee und allem was dazugehört kann aber grade hier in Norddeutschland selten die Rede sein. Studenten haben aber genau in dieser Zeit Semesterferien, von Anfang Februar bis Ende März. Und wenn man nicht grade eine Hausarbeit schreiben muss, hat man viel Zeit. Diese Zeit kann man aber leider nicht im Zweifel im Freibad verbringen, wie im Sommer, deshalb kommen hier einige Anregungen für die Wintersemesterferien:

 

Spaßbad

Das Spaßbad ist die ebenbürtige Alternative zum Freibad. Es ist überdacht und beheizt und man hat meistens sogar mehr Rutschen und anderes cooles Zeug, was Freibäder nicht haben. Ein gutes Spaßbad hat Rutschen, Außenbecken, damit man auch im Winter draußen schwimmen kann, Solebecken und Wellenbad. Man kann also gut einen ganzen Tag im Schwimmbad verbringen. Je mehr Freunde dabei sind, desto besser wird es.

Ein besonderer Tipp meinerseits ist das Aquamagis im Sauerland. Liegt leider etwas abgeschieden, ist aber noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Aquamagis hat nämlich richtig gute Rutschen, unter anderem eine Loopingrutsche und eine Rutsche mit freiem Fall.

 

Filmmarathon

Inzwischen gibt es einige Filmreihen, die wirklich sehenswert sind, normalerweise schafft man aber nicht alle Filme einer Reihe an einem Abend. In den Semesterferien hat man aber die Zeit dazu, alle Filme einer Reihe hintereinander zu gucken. Zugegeben, das wird bei manchen Reihen nicht an einem Tag oder Abend klappen, aber man hat ja mehrere Tage und Abende Zeit. Außerdem brauch man kein schlechtes Gewissen zu haben, dass man das gute Wetter nicht ausnutzt, denn gutes Wetter ist sowieso nie.

Hier nochmal die Klassiker:

 

 Serienmarathon

Wenn ihr lieber Serien guckt, sind die Wintersemesterferien die beste Zeit, um endlich alle Staffeln hintereinander zu gucken. Wie oben schon beschrieben, ist das Wetter sowieso zu schlecht um irgendetwas Vernünftiges zu machen. Das geht sogar legal, wenn man für bestimmte Streamingdienste bezahlt, das kann sich auch alleine wegen der Bild- und Tonqualität sehr lohnen.

Ein paar Anregungen für sehenswerte Serien:

 

Lernen

Lernen ist vielleicht nicht das, was man sich für die Ferien vorstellt, kann aber nützlich sein. Besonders für Pflichtveranstaltungen, von denen man schon weiß, was im nächsten Semester kommt, kann man gut vorlernen. Wann hat man schon mal die Zeit, die Vokabeln der Lektionen14-26 im Lateinbuch zu lernen, irgendwann muss man die sowieso lernen. Das ist vielleicht nicht der spaßigste Tipp für die Semesterferien, aber immerhin ein nützlicher.

 

Lesen

In den Semesterferien hat man endlich Zeit, die liegengebliebenen Bücher zu lesen und hier meine ich keine Lehrbücher. Außerdem schaut einen niemand komisch an, wenn man drinnen liest, anstatt ins Freibad zu gehen oder in der Sonne zu braten. Und wenn bei euch über das Semester keine Bücher liegengeblieben sind, die ihr gerne lesen wollt, könnt ihr euch Anregungen über die aktuellen Bestsellerlisten holen. Sonst gibt es auch in der Bücherei mehr als genug gute Bücher.

 

Hochschulsport

Oft bietet der Hochschulsport ein besonderes Programm für die Semesterferien an, das dauert dann nur sechs bis acht Wochen. Hier hat man die Möglichkeit, Sportarten auszuprobieren, ohne direkt vier Monate durchhalten zu müssen. Außerdem ist das Angebot für die Semesterferien natürlich günstiger, als das reguläre Angebot. Man lernt auch entspannter neue Bekannte kennen, als wenn man zusammen im Seminar sitzt. Wenn einem der Sport gefällt, kann man während des Semesters damit weitermachen.

 

Schnee suchen

Wenn ihr in der Nähe von irgendetwas wohnt, was Bergen ähnelt, könnt ihr euch auch auf die Suche nach Schnee machen. Oft schneit es in höheren Lagen eher, als im Flachland. Dann könnt ihr einen Tag im Schnee verbringen, obwohl es in eurer Studienstadt regnet und grau ist.

Hier in NRW schneit es häufiger im Sauerland, was mit dem Semesterticket und öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.

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June Fontaine

Ich heiße June, bin 22 Jahre und studiere in Essen Geschichte und Evangelische Religionslehre auf Lehramt. Neben meinem Studium entdecke ich NRW, probiere mich im Backen und schreibe für seitenwaelzer.

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