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Auf ins Studium

Wenn mir das mal einer früher gesagt hätte…

Nach einer Weile gewöhnt man sich an der Uni ein, aber bei einigen Dingen hätte ich mir gewünscht, dass mir das mal jemand früher gesagt hätte.

Den Weg finden
Es gibt Raumpläne! Die hat fast jede Uni und mit einem vernünftigen Raumplan erleichtert man sich den Einstieg sehr. Natürlich kann man auch immer ältere Studenten fragen, wo denn der Raum ist und sie werden immer nett Auskunft geben, aber es ist auch toll, wenn man dann immerhin schon im richtigen Gebäude ist. F033, AudiMax oder Joh 1 hätte ich ohne Raumplan wohl so erfolgreich gesucht wie Harry das Gleis 9 ¾ ohne die Weasleys.

Reiseverpflegung
Immer genug Wasser und Essen mitnehmen. Vor allem Wasser. Unitage können lang werden, auch länger als geplant. Falls man das Glück hat, einen Getränkeautomaten oder eine Cafeteria in der Nähe zu haben, wird man an diesen Tagen auch noch arm. Außerdem wird das Mensa-Essen schon nach wenigen Wochen ungenießbar, auch wenn es so schön günstig ist.

Ausrüstung
Man braucht immer einen Kugelschreiber mehr, weil der Erste entweder leer ist, oder der Sitznachbar keinen mitgenommen hat. Das Gleiche gilt für Collegeblöcke oder sonstiges Papier. Mit so etwas macht man sich gleich beliebt.

Zur Not durchfragen
Nur Redenden kann geholfen werden. Das hat wahrscheinlich auch schon eure Oma gesagt und das auch aus gutem Grund. Wenn ihr nicht weiter wisst, wendet euch ruhig an die Fachschaft, die sind nett, beißen nicht und haben viel Erfahrung und noch mehr wichtige Infos und helfen euch sehr gerne weiter. Und manchmal haben die auch Kekse.

Tippen, bis die Finger abfallen
Ihr seid auch ohne Mac cool! Außerdem gibt es fast nirgendwo Steckdosen, zumindest nie, wenn man gerade eine sucht und nicht gerade Informatik studiert.

Den Berg an Literatur erklimmen
Nicht jedes Buch ist es wert, gekauft zu werden. Der Rat hat zwar schon einen Bart und in der Anfangseuphorie möchte man unbedingt jedes empfohlene Buch gleich kaufen, am Ende stellt sich aber nicht jedes Buch als immerwährender Studienbegleiter heraus und man kann wirklich eine Menge Geld und Mühe sparen. Außerdem kann man viele Bücher auch in der Unibibliothek finden und sich die entsprechenden Kapitel einfach kopieren oder man greift auf das Online-Angebot der Bibliothek zurück.

Und wohin mit den Dokumenten?
Wichtige Dokumente sollte man immer gut abheften. Ja, es könnte tatsächlich sein, dass irgendjemand eure Studienbescheinigung aus dem ersten Semester nach zweieinhalb Jahren noch mal sehen will. Wirklich.

Keine Panik!
Immer Ruhe bewahren – am Ende wird alles gut! Der Stoff erscheint einem gerade am Anfang wie ein riesiger Berg, den man in zehn Jahren nicht abarbeiten kann, aber ich kann versprechen: es geht! Auch Hausarbeiten kann man tatsächlich zu Ende schreiben und bestehen. Und in der riesigen Masse von Erstis, von denen es wahrscheinlich doppelt so viele gibt, wie Schüler an eurer alten Schule, werden sich sicher auch nette Leute finden.

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June Fontaine

Ich heiße June, bin 22 Jahre und studiere in Essen Geschichte und Evangelische Religionslehre auf Lehramt. Neben meinem Studium entdecke ich NRW, probiere mich im Backen und schreibe für seitenwaelzer.

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