Games / Wissenschaft und Technik

Das Grauen erfassen können

Der Kalte Krieg ist vorüber und man muss nicht mehr jeden Tag mit dem Beginn eines Atomkrieges rechnen. Doch dafür […]
| Robin Thier |

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AtombombeWikiImages | Pixabay

Der Kalte Krieg ist vorüber und man muss nicht mehr jeden Tag mit dem Beginn eines Atomkrieges rechnen. Doch dafür fehlt uns heutzutage die Vorstellung. Ein Projekt von Alex Wellerstein beweist hingegen ganz anschaulich, was passieren würde, wenn eine solche Bombe in der Nähe explodieren würde – anhand von Google-mops.Zuerst wählt man den Ort, dann die Sprengraft. Schließlich drückt man den großen roten Knopf – detonate.

Was auf der Karte in roten bis gelben Kreisen aufleuchtet birgt eine grausame Wahrheit. In wissenschaftlicher Neutralität bekommt man angezeigt, dass z.B. ein Feuerball von 180m Durchmesser entstehen würde, eine Schockwelle von 1,52km² und eine Hitzewelle von 12,5 km², die zur sofortigen Verbrennung führt. Ein erschreckendes Bild der Zerstörung.

18,9 Millionen Mal testeten Nutzer den Dienst bereits und ließen sich diese Fakten anzeigen. Doch wozu das Ganze? Die Website soll als Mahnmal wirken. Sie soll zeigen, zu welcher Zerstörung die Menschheit fähig ist und soll zugleich Menschen in Machtpositionen, sowie jüngeren Generationen zukünftiger Machtpositionen diese Zerstörungen aufzeigen. Was eine Atombombe anrichten kann zeigt zwar das Beispiel von Hiroshima und Nagasaki. Doch diese sind für viele “Vergangenheit” und “zu weit weg”. Ein eindrucksvolles Projekt zu einer Zeit, in der die Vorstellung eines Atomkrieges und der damit verbundenen Gefahren weit in den Hintergrund des Denkens rückte.

Hier geht’s zur Nukemap

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Quellen:
http://nuclearsecrecy.com/nukemap/
http://www.krone.at/Digital/Website_zeigt_die_Atom-Apokalypse_auf_Google_Maps-Nukemap-Story-369883?utm_source=krone.at&utm_medium=RSS-Feed&utm_campaign=Digital

 

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Robin Thier

Gründer von seitenwaelzer, studiert in Münster und beschäftigt sich in seiner freien Zeit mit Bildbearbeitung, Webseitengestaltung, Filmdrehs oder dem Schreiben von Artikeln. Kurz: Pixelschubser.

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