Gesellschaft

Günstig und trotzdem nachhaltig(er) leben?

4 Tipps wie ihr auch mit wenig Geld nachhaltig leben könnt
| Gastbeitrag |

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Studierende sind chronisch pleite – dieses Klischee stimmt abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen leider. Trotzdem verspüren Viele den Wunsch, etwas nachhaltiger zu leben und der Umwelt wenigstens im Kleinen zu helfen. Hier gibt es ein paar Tipps, wie ihr auch am Ende des Monats, wenn das Geld mal wieder knapp ist, nachhaltig(er) leben könnt.

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1. Second Hand statt Fast Fashion

Natürlich gibt es genug Möglichkeiten, günstige Kleidung zu kaufen. Allerdings möchte nicht jeder schlechte Produktionsbedingungen mitfinanzieren. Faire Kleidung ist allerdings oft zu teuer für ein begrenztes Studenten-Budget. Eine Alternative kann dann Second-Hand-Kleidung sein. Natürlich sind die Kleidungsstücke dann nicht fair oder zumindest ökologisch produziert, aber man leistet trotzdem seinen Beitrag zu nachhaltigem Konsum, da die Kleidung nicht weggeworfen werden muss, sondern aufgetragen werden kann. Für einen schmalen Geldbeutel kann das eine gute Alternative zu fair produzierter Kleidung sein. Genauso lässt sich die eigene “alte” Kleidung mit ein paar Tricks aufwerten. “Upcycling” nennt sich das Ganze. Schau doch mal auf lokalen Flohmärkten oder bei eBay-Kleinanzeigen rein.

2. Bio Lebensmittel – aber welche, die satt machen

Auch mit studentischem Budget kann man sich Bio ernähren. Allerdings sollte man darauf achten, dass man sich so ernährt, dass das Essen auch satt macht. Es gibt viele Gerichte, die man mit sehr günstigen Lebensmitteln zubereiten kann. Dann tut auch der Aufschlag für Biolebensmittel nicht mehr weh. Eintöpfe sind z.B. sehr preiswert, sie werden oft mit günstigem, heimischem Gemüse vom Markt gekocht und man kann direkt so viel kochen, dass man sich einige Portionen einfrieren und später essen kann. Auch Brot kann man sich aus Biomehl günstig selbst backen. Außerdem bieten inzwischen viele Supermärkte günstige Biolebensmittel an.

3. Bücher aus der Stadtbibliothek statt neu kaufen

Bücher sind teuer. Natürlich hat man als Student Zugriff auf eine riesige Bibliothek, doch nicht jedem steht in der Freizeit der Sinn nach “Anatomie III” oder “Kaiser Wilhelms Rede vor dem Zaubergamott – eine kritische Reflexion”. In den Stadtbibliotheken finden sich hingegen oft die neuesten Krimis, Liebesgeschichten, Sci-Fi-Romane, Kochbücher und alles, was das Leserherz begehrt. Der Beitrag für den Leseausweis ist in der Regel sehr günstig. Man entdeckt schnell die eine oder andere Perle beim Stöbern und außerdem stirbt kein halber Regenwald für Bücher, die nach dem ersten Lesen unangetastet im Regal verstauben.

Eine Alternative können auch Tauschregale sein, die inzwischen in fast jeder Stadt zu finden sind. Hier kann man komplett kostenlos Bücher ausleihen und nach dem Lesen wieder zurück bringen. Oder man tauscht ein Buch, das man selber nicht mehr haben möchte, gegen eins aus dem Regal aus. Vorteil ist auch hier wieder, dass nichts weggeworfen, sondern beliebig oft wiederverwendet wird.

4. Papier wiederverwenden

In der Uni muss man oft sehr viel ausdrucken oder bekommt Ausdrucke ausgehändigt. Meistens braucht man das Papier nur für eine Sitzung oder maximal ein Semester. Wenn der Zettel nicht beidseitig bedruckt ist, könnt ihr die Rückseite sehr gut verwenden, um darauf in der nächsten Vorlesung gut mitzuschreiben. Es stört ja niemanden, wenn auf der Rückseite noch ein Arbeitsblatt über “Anatomie III” ist. Der Papierverbrauch ist schon hoch genug, wenigstens das eigene Schmierpapier kann man gut aus der Rechnung entfernen.

Ich hoffe, diese Tipps haben zu einigen Ideen geführt. Wenn du noch mehr Tipps für nachhaltige Kleinigkeiten aus dem Alltag hast, dann lass gerne einen Kommentar da!

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